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French Open 2016: Novak Djokovic kann als erster Tennisprofi 100 Millionen Dollar Preisgeld holen
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Publiziert 29/05/2016 um 15:27 GMT+2 Uhr
Der nächste Sieg von Novak Djokovic wäre 100 Millionen Dollar wert - und würde die Tennis-Welt in neue Sphären katapultieren. Die Rechnung ist einfach: Sollte Branchenführer Djokovic am Montag sein Achtelfinale bei den French Open gegen den Spanier Roberto Bautista Agut gewinnen, würde er die magische und neunstellige Preisgeld-Schallmauer als erster Spieler seiner Zunft durchbrechen.
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Über die historische Summe reden, das will der bescheidene Serbe in den Tagen von Paris allerdings nicht. Viel lieber beschäftigte sich der "Djoker" nach seinem 6:2, 6:3, 6:3 in der Abenddämmerung gegen den Briten Aljaz Bedene mit der fehlenden Erleuchtung über dem Court Philippe Chatrier. "Ein Grand-Slam-Turnier braucht einfach Flutlicht über den größten Courts", forderte der 29-Jährige, dessen Partie erst am Samstagabend um 21:30 Uhr beendet war: "Es wurde wirklich schnell dunkel."
Ein Dach wird es erst im Jahr 2020 über dem Centre Court geben. So lange will der sechsfache Australian-Open-Gewinner Djokovic aber nicht damit warten, seinen ersten Paris-Titel zu holen. Er sagt:
Nach dem verletzungsbedingten Rückzug des Sandplatzkönigs Rafael Nadal ist der Serbe nun der haushohe Turnierfavorit.
In neuen Sphären
Doch Djokovic steht bereits am Montag davor, Geschichte zu schreiben. 99.673.404 Dollar hatte Boris Beckers Schützling vor Beginn des Turniers in seiner Karriere verdient, mehr als jeder andere. Deswegen reicht Djokovic beim zweiten Major-Turnier des Jahres schon das Erreichen des Viertelfinals (umgerechnet rund 328.280 Dollar), um in neue monetäre Sphären vorzudringen. Die Nummer Eins hatte unlängst betont:
Vor seinem Dauerrivalen Roger Federer, der in der Preisgeld-Rangliste mit 98.011.727 Dollar auf Platz zwei folgt, muss sich Djokovic im Stade Roland Garros jedenfalls nicht fürchten. Der Schweizer Grand-Slam-Rekordsieger hatte seine Teilnahme wegen Rückenproblemen abgesagt.
Djokovic hat in dieser Saison erst drei von 43 Matches verloren und bereits fünf Titel geholt - darunter zum vierten Mal das "Sunshine Double" in Indian Wells und Miami.
Kein Wunder, dass die frühere Nummer eins Mats Wilander "Robotivic" sogar den Golden Slam 2016 zutraut. Die Kombination aus den vier Major-Titeln und der olympischen Goldmedaille hatte 1988 Steffi Graf als bislang einziger Profi geschafft. "Sie hat es durchgezogen - und ich glaube, Novak kann und wird alle fünf großen Turniere in dieser Saison für sich entscheiden", sagte der dreimalige Paris-Trimphator Wilander bei Eurosport.
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