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French Open 2018: Fakten-Check zum Kassiker von Roland Garros

Sieger, Sand und Superstars: Die French Open im Fakten-Check
Von Eurosport

26/05/2018 um 14:40

Die French Open 2018 werden wieder eine Extrem-Herausforderung für die Profis. Eurosport überträgt das zweite Grand-Slam-Turnier der Saison live und exklusiv. Im Fokus steht die Frage: Holt Sandplatzkönig Rafael Nadal seinen elften Titel in Paris? Eurosport.de hat die wichtigsten Fakten zum Klassiker zusammengestellt - von Siegern über Geschichte, Belag bis zum Zuschauerrekord.

Die Turniergeschichte

  • Die French Open, offiziell das "Tournoi de Roland Garros", finden seit 1891 statt. 1897 durften erstmals auch die Damen antreten. Bis 1925 nahmen ausschließlich französische Spieler und nur ein erlesener Kreis ausländischer Athleten teil. Seit 1968, dem Beginn der "Open Era", sind alle Akteure startberechtigt. Zu dieser Zeit wurde noch auf Rasen gespielt.

Das Preisgeld

  • Die French Open steigern das Preisgeld in diesem Jahr um knapp zehn Prozent auf 39,2 Millionen Euro. Das gab Turnierdirektor Guy Forget bekannt. Die Champions in den beiden Einzelkonkurrenzen bekommen 2,2 Millionen Euro Preisgeld, die Final-Verlierer 1,12 Millionen. Ein Sieg in der 1. Runde bringt 40.000 Euro ein.

Der Belag

  • Gespielt wird beim berühmtesten Sandplatz-Turnier der Welt auf der sogenannten "terre battue", einer ziegelroten Asche, die dem Turnier seine besondere Charakteristik verleiht.

Die Stadien

  • Der Centre Court "Philippe Chatrier" bietet rund 15.000 Zuschauern Platz. Das zweitgrößte Stadion auf der Anlage ist der "Court Suzanne Lenglen", der 10.076 Fans fasst. Die Courts eins bis vier wurden nach den "vier Musketieren" der französischen Tennisgeschichte benannt: Jacques Brugnon, Jean Borotra, René Lacoste und Henri Cochet.
Das Herz von Roland Garros: Der Court Philippe Chatrier

Das Herz von Roland Garros: Der Court Philippe ChatrierImago

Die Zuschauerzahlen

  • 2017 strömten 471.274 Zuschauer auf die Anlage am Bois de Boulogne - ein neuer Rekord für den 15-tägigen Sandplatz-Klassiker von Roland Garros. 2016 besuchten 455.000 Tennisbegeisterte die French Open.

Die Pokale

  • Die Männer spielen um die Coupe des Mousquetaires, bei den Frauen geht es um die Coupe Suzanne-Lenglen. Daneben wird um die Coupe Jacques-Brugnon (Doppel M), die Coupe Simone-Mathieu (Doppel D) sowie die Coupe Marcel-Bernard (Doppel Mixed) gespielt. Alle Sieger dürfen eine halb so große Kopie der Trophäe behalten, die Originale wandern ins Museum des französischen Verbandes.

Die Teilnehmerfelder

  • Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern gehen 128 Profis in den Einzelkonkurrenzen an den Start. In den Doppel-Wettbewerben versuchen jeweils 64 Teams ihr Glück. In den Einzelkonkurrenzen sind jeweils 32 Spieler gesetzt. Bei den Männern ist Rafael Nadal an Position eins gesetzt, bei den Frauen kommt diese Ehre Simona Halep zu.

Die Rekordsieger

  • Kein Geheimnis: Rafael Nadal ist mit unglaublichen zehn (!) Erfolgen Rekordsieger von Roland Garros. Bei den Frauen liegt Chris Evert aus den USA mit sieben Titeln vorne.

Die deutschen Sieger

  • Fünf deutsche Einzelsieger stehen bislang zu Buche: Cilly Aussem (1931), Gottfried von Cramm (1934 und 1936), Hilde Sperling (1935, 1936 und 1937), Henner Henkel (1937) und Steffi Graf (1987, 1988, 1993, 1995, 1996 und 1999).

Die jüngsten Champions

  • Monica Seles avancierte 1990 mit 16 Jahren und sechs Monaten zur jüngsten Championesse, bei den Männern gebührt diese Ehre Michael Chang (1989 / 17 Jahre, drei Monate). Chris Evert triumphierte 1986 mit 31 Jahren und fünf Monaten - keine andere Siegerin war bislang älter. Bei den Männern setzte sich Andrés Gimeno 1972 sogar noch mit 34 Jahren und zehn Monaten durch.

Video - Das sind die Top 10-Shots der Männer bei den French Open 2017

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