Andy Murray und Stan Wawrinka im Gleichschritt in Runde drei der French Open

Andy Murray und Stan Wawrinka dürfen weiter vom Titel träumen. Der Weltranglistenerste Murray hatte in der 2. Runde mit Martin Klizan einen unangenhmen Linkshänder als Gegner. Mit 6:7 (3:7), 6:2, 6:2 und 7:6 (7:3) setzte er sich nach 3:35 Stunden durch. Wawrinka bezwang Alexandr Dolgolopov mit 6:4, 7:6 (7:5) und 7:5. Nick Kyrgios unterlag überraschend Kevin Anderson mit 7:5, 4:6, 1:6, 2:6.

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Murray, der seinen ersten Titel in Paris gewinnen will, hatte vor allem mit den Psycho-Tricks seines Gegners zu kämpfen.
Klizan laboriert seit geraumer Zeit an einer Wadenverletzung und hatte seit dem Turnier in München kein Match vor den French Open bestritten. Bereits in der ersten Runde gegen den Franzosen Laurent Lokoli kam es zu einem Eklat. Klizan humpelte in Satz drei und vier und es schien, als würde er nicht mehr lange spielen können.
Im entscheidenden fünften Satz war von einer Verletzung nichts mehr zu sehen und der Slowake gewann das Match. Lokoli verweigerte nach der Partie den Handschlag.
Auch gegen Murray schien Klizan nicht ganz auf der Höhe, war aber in den entscheidenden Momenten blitzschnell auf den Beinen. Am Ende setzte sich trotzdem der Schotte Murray durch.
Murray sagte nach dem Match:

Wawrinka cool, böses Erwachen für Kyrgios

Stan Wawrinka hatte gegen den unkonventionell spielenden Dolgopolov weniger Mühe, blieb fokussiert und setzte sich glatt in drei Sätzen durch. In den entscheidenden Phasen der Partie war der Schweizer der aktivere Spieler und gewann die Big Points.
Auch Gaël Monfils zog durch einen glatten Dreisatz-Erfolg in die dritte Runde ein. Der Franzose lieferte gegen Tiago Monteiro ein Spektakel auf dem Platz und rauschte mit 6:1, 6:4 und 6:1 weiter.
Ein böses Erwachen gab es für Kyrgios, der trotz einer Satzführung gegen den Südafrikaner Anderson mit 7:5, 4:6, 1:6, 2:6 ausschied. Der Australier konnte den Schwung aus dem ersten, hart umkämpften Satz nicht mitnehmen und brach ein. Nach 2:35 Stunden war das Zweitrunden-K.o. Realität für den hoch eingeschätzten Kyrgios.
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