Trotz Satzrückstand: Titelverteidigerin Garbiñe Muguruza kämpft sich gegen Anett Kontaveit weiter

Das war knapp: Titelverteidigerin Garbiñe Muguruza hat sich trotz eines Satzrückstandes gegen Anett Kontaveit in die dritte Runde der French Open gekämpft. Die Spanierin setzte sich nach großem Kampf gegen die stark aufspielende Estin mit 6:7 (4:7), 6:4 und 6:2 durch. In der nächsten Runde trifft die 23-Jährige auf die Kasachin Yulia Putintseva, die Johanna Larsson bezwang.

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Muguruza, die sich zuletzt mit Nackenproblemen herumplagte, sagte über Kontaveit:
Die Weltranglisten-53. Kontaveit hatte vor zwei Wochen beim WTA-Turnier in Rom Angelique Kerber bezwungen.

Comebackerin Kvitova ausgeschieden

Die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova ist dagegen im zweiten Match nach ihrem Comeback ausgeschieden. Die vor gut fünf Monaten bei einer Messerattacke verletzte Tschechin verlor 6:7 (5:7), 6:7 (5:7) gegen Qualifikantin Bethanie Mattek-Sands (USA).
"Ich war positiv überrascht, wie ich gespielt habe. Ich bin einfach glücklich, zurück zu sein", sagte die an Position 15 gesetzte Kvitova und meinte:
Das 2:06 Stunden lange Zweitrundenmatch in der "Stierkampfarena" von Roland Garros beendete die 27-Jährige mit ihrem neunten Doppelfehler.
Danach schmiss Kvitova ("So etwas sieht mein Vater nicht gern") frustriert ihr Racket auf den Boden, konnte kurz darauf aber wieder lächeln, als sie Mattek-Sands am Netz in den Arm nahm und ihr lange zuredete. "Ich habe ihr gesagt, dass es unglaublich ist, wie gut sie nach dieser Pause schon wieder spielt. Petra ist ein toller Mensch, und alle freuen sich, dass sie wieder da ist", erzählte Mattek-Sands.
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