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French Open 2019 | Alexander Zverev lässt Mikael Ymer keine Chance
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Publiziert 30/05/2019 um 15:38 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev hat bei den French Open seinem Fünfsatz-Marathon in der 1. Runde gegen John Millman einen klaren Erfolg gegen Mikael Ymer folgen lassen. Der 22-Jährige entschied das Duell mit dem schwedischen Qualifikanten mit 6:1, 6:3, 7:6 (7:3) für sich. In Runde drei wartet nun Dusan Lajovic. Jan-Lennard Struff setzte sich indes mit 7:6 (7:2), 7:6 (7:3), 6:7 (4:7), 6:2 gegen Radu Albot durch.
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"Eine ganz starke Leistung", lobte Eurosport-Experte Boris Becker, der eine deutliche Steigerung bei Zverev erkannte, gleichzeitig aber auch betonte, die "Kirche im Dorf" zu lassen. Schließlich sei Ymer als Nummer 148 nicht der Gradmesser für den Weltranglisten-Fünften aus Hamburg, der auf dem neuen Court "Simonne Mathieu" für seinen Sieg nur 1:59 Stunden benötigte.
Der bisweilen überforderte Ymer hatte gegen einen sehr konzentriert und entschlossen spielenden Zverev nur gegen Ende des dritten Satzes die Chance, ins Match zurückzukommen. Der 20-Jährige schaffte beim Stand von 4:5 ein Break und zwang den Favoriten aus Deutschland kurz darauf in den Tiebreak. Den freilich dominierte Zverev und sorgte damit für die Entscheidung.
Vor dem Match hatte Becker leise Kritik am Spielstil von Zverev geübt und mokiert, dieser stehe zu weit hinter der Grundlinie. Auf diesen Stil hätten sich die Gegner aber mittlerweile eingestellt und eine Lösung gefunden. "Und das macht ihm zu schaffen, dass er sein Spiel nicht weiterentwickelt hat. Man muss sich ständig weiterentwickeln", betonte Becker.
John McEnroe warnte ebenfalls: Falls Zverev nicht ein bisschen weiter nach vorne rücke und näher zur Grundlinie rücke, werde er in seiner Entwicklung "irgendwann stehenbleiben". Für Ymer, der erst sein zweites Match in einem Grand-Slam-Hauptfeld spielte, war Zverev freilich mindestens eine Nummer zu groß.
Zverev Favorit gegen Lajovic
In dieser Form sollte für die deutsche Nummer eins auch in der dritten Runde gegen Lajovic ein Sieg möglich sein. Der Serbe schlug in runde zwei Elliot Benchetrit aus Frankreich ebenfalls klar mit 6:3, 6:3 und 6:4.
Das bislang einzige Duell gab es kurioserweise bei den French Open 2018. Dabei setzte sich Zverev nach hartem Kampf mit 2:6, 7:5, 4:6, 6:1 und 6:2 gegen den Belgrader durch, der aktuelle an Position 35 der Weltrangliste notiert ist.
Struff feiert Sieg: "Es war einfach geil"
Struff besiegte derweil Radu Albot aus der Republik Moldau in einem packenden Match. Nach 3:14 Stunden ging beim ersten Matchball ein Volley von Albot knapp ins Aus. Damit stehen insgesamt nur drei von 18 in Roland Garros gestarteten Deutschen in der dritten Runde: Von den sieben gestarteten Frauen ist nur Andrea Petkovic noch im Turnier.
"Ich bin sehr happy, ich war hier noch nie in der dritten Runde", sagte Struff nach seinem Kraftakt bei Eurosport. "Radu ist brutaler Fighter", ergänzte der 29 Jahre alte Davis-Cup-Spieler. "Wenn ich ihm den kleinen Finger gebe, nimmt er ganzen Arm. Es waren sehr viele enge Spiele, ich bin super happy, auch über die Unterstützung der Zuschauer. Es war einfach geil."
(Eurosport mit SID)
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