French Open 2019 | Alexander Zverev scheitert im Viertelfinale an Novak Djokovic
Alexander Zverev ist bei den French Open im Viertelfinale an Novak Djokovic gescheitert. Der 22-Jährige musste sich dem Weltranglistenersten mit 5:7, 2:6 und 2:6 geschlagen geben. Djokovic bekommt es nun im Kampf um den Einzug ins Endspiel mit Dominic Thiem zu tun, der sich souverän mit 6:2, 6:4 und 6:2 gegen Karen Khachanov durchsetzte.
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"Alex ist sehr gut beim Aufschlag und es war die große Herausforderung für mich, da für den Return in eine gute Position zu kommen. Ich lag ja zurück, habe dann aber fünf, sechs Spiele in Serie perfekt absolviert. Ich habe den Treffpunkt beim Ball einfach besser erwischt. Es hat echt Spaß gemacht heute und ich bin sehr glücklich, im Halbfinale zu stehen", zog Djokovic nach seinem Sieg Bilanz.
Zverev kam gegen die Nummer eins der Welt gut ins Match, es entwickelte sich ein enges Duell. "Er kontrolliert das Geschehen, wenngleich es unentschieden steht", so Eurosport-Experte Boris Becker beim Stand von 3:3.
Wenig später nutzte der Hamburger dann seine leichten Vorteile und breakte Djokovic zum 5:4. Die Freude darüber währte nur kurz, denn Zverev verlor die folgenden drei Aufschlagspiele allesamt und musste Satz eins nach 59 Minuten abgeben.
Der Knackpunkt im Match, wie Zverev später im Exklusiv-Interview mit Eurosport zugab:
Ein unnötiger Rückstand, befand auch Becker: "Da war mehr drin. Jetzt wird es natürlich schwerer, der Berg, den er erklimmen muss, ist noch höher geworden", analysierte der 51-Jährige.
Wie hoch, das erfuhr Zverev in der Folge. Djokovic diktierte das Geschehen klar, ließ Zverev kaum mehr Luft zum Atmen. Nach gerade einmal acht Minuten führte der French-Open-Champion von 2016 mit 3:0.
Beim Deutschen lief phasenweise gar nichts mehr. Symptomatisch das Aufschlagspiel beim Stand von 2:5: Zverev leistete sich dabei drei (!) Doppelfehler und verlor damit auch den zweiten Satz.
Immerhin: Zverev kam nicht unter die Räder, hielt weiter dagegen. Umso ärgerlicher für den Weltranglistenfünften, dass er gleich im ersten Aufschlagspiel des dritten Satzes zwei Breakbälle liegen ließ. Djokovic wiederum holte sich im sechsten Spiel das Break zum 4:2, wehrte im Anschluss zwei weitere Breakbälle ab und beendete die Partie nach zwei Stunden und neun Minuten zu seinen Gunsten.
Zverev zog trotz der Niederlage ein positive Bilanz. "Es war ein gutes Turnier, ich habe gutes Tennis gespielt und hoffe, dass ich beim nächsten Mal weiter komme." Mit dem Erreichen des Viertelfinales hatte Zverev seinen persönlichen Grand-Slam-Rekord eingestellt, den er in der vergangenen Saison bei den French Open aufgestellt hatte.
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