French Open: Nadal schlägt Schwartzman im Halbfinale
Rafael Nadal ist auf dem Weg zu seinem 13. Titel bei den French Open nicht zu stoppen. Im Halbfinale von Roland-Garros schlug der 34-Jährige den Argentinier Diego Schwartzman nach 3:08 Stunden 6:3, 6:3, 7:6 (7:0). Damit blieb Nadal auch im sechsten Match ohne Satzverlust. Im Endspiel wartet nun der Sieger des zweiten Semifinales zwischen 2016-Champion Novak Djokovic und Stefanos Tsitsipas.
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"Die Bedingungen sind so schwierig. Es ist unglaublich, dass ich wieder im Finale stehe", freute sich Rafael Nadal nach der Partie.
Das Match auf dem Court Philippe-Chatrier begann merkwürdig. Rafael Nadal brauchte gleich im ersten Aufschlagspiel satte 14 Minuten, um in Führung zu gehen - legte dann aber das Break zum 2:0 nach.
Diego Schwartzman leistete dem Favoriten in der Folge erbitterten Widerstand und hatte durchaus starke Momente.
Das Problem: "In den entscheidenden Augenblicken hat es Nadal geschafft, zu dominieren", wie Ex-Profi und Eurosport-Experte Markus Zoecke treffend analysierte.
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Halbfinal-Highlights: Nadal zeigt merkwürdige Schwäche in Satz drei
Quelle: WSC
Die Zahlen nach dem ersten Satz, den Nadal nach 64 Minuten für sich verbuchen konnte, sprachen denn auch für sich.
Der Titelverteidiger schlug 16 Winner. Zehn mehr als der Argentinier, der sich überdies 15 unerzwungene Fehler leistetet (Nadal elf).
Schwartzman wehrt sich mit allen Kräften
Umso beeindruckender, wie sich Schwartzman auch im zweiten Satz gegen den übermächtigen Gegner zur Wehr setzte. Nadal erspielte sich eine 4:2-Führung und hatte im siebten Spiel bei 40:0 drei Breakbälle, die der Weltranglisten-14. aber allesamt abwehrte.
Das half Schwartzman aber wenig, da er im zweiten Satz nicht eine Breakchance hatte und erneut mit 3:6 den Kürzeren zog.
An den Kräfteverhältnissen änderte sich auch im dritten Satz wenig, Nadal blieb am Drücker und zog dank eines weiteren Breaks auf 3:1 davon. Die Vorentscheidung? Nein.
Nadal: Schwächephase wie aus dem Nichts
Nadal leistete sich eine etwas schwächere Phase, die Schwartzman sofort nutzte, um wieder auf 4:4 heranzukommen.
"Nadal wurde Ende des dritten Satzes zu passiv", monierte Eurosport-Experte Boris Becker.
Hinzu kamen ungewohnte Fehler beim zwölfmaligen Paris-Champion. Beim Stand 5:5 schrammte der Superstar gerade noch am Verlust seines Aufschlagspiels vorbei.
Nadal fing sich erst im Tiebreak wieder, den er mit 7:0 klar für sich entschied.
Becker kritisiert: Falsche Strategie bei Schwartzman
"Die Strategie, die Schwartzman mit seinem Trainer Juan Ignacio Chela besprochen hat, war die falsche", bilanzierte Becker, der von der Begegnung "etwas enttäuscht" war.
Schwartzman bleibt immerhin der Trost, in Roland-Garros das beste Grand-Slam-Ergebnis seiner bisherigen Laufbahn geschafft zu haben.
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Zeitdebatte mit der Schiedsrichterin: Nadal schwer genervt
Quelle: Eurosport
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