French Open: Kyrgios schießt gegen Murray-Kritiker Wilander

Nick Kyrgios hat sich auf die Seite seines guten Freundes Andy Murray gestellt und die Kritik von Eurosport-Experte Mats Wilander gekontert. Der 56-Jährige hatte dem Schotten nahegelegt, für jüngere Spieler Platz zu machen, da er nicht mehr konkurrenzfähig sei. Kyrgios schoss via Twitter forsch gegen den Schweden zurück und schrieb: "Halt die Klappe, Mats. Das interessiert keinen."

Fotocredit: Getty Images

Dass Nick Kyrgios keinen Konflikt scheut und seine Meinung gerne kundtut, dürfte bekannt sein. In diesem Fall sprang er seinem Kumpel Andy Murray in Form eines Tweets zur Seite und reagierte auf die Kritik, die Eurosport-Experte Mats Wilander nach Murrays Auftaktniederlage gegen Stan Wawrinka geübt hatte.
Der Australier schrieb via Twitter: "Ich habe gerade gelesen, was Wilander über Andy Murray gesagt hat... Halt die Klappe, Mats. Das interessiert keinen. Muzz [Murrays Spitzname, Anm. der Redaktion], du musst wissen, dass ganz egal wie lange du spielst, werden wir alle dankbar sein und dein Tennis und deine Scherze genießen."
Zusätzlich ergänzte Kyrgios noch: "Außerdem habe ich noch keinen einzigen Ballwechsel von Mats Wilander gesehen."
Zuvor hatte sich der schwedische Tennisexperte bei Eurosport um Murrays Karriere gesorgt. "Ich mache mir Sorgen um Andy Murray. Ich würde gerne hören, warum er auf dem Platz steht und uns falsche Hoffnungen darauf macht, eines Tages zurückzukommen", erklärte Wilander und ergänzte: "Ich denke, dass Andy Murray aufhören muss, an sich selbst zu denken und daran denken muss, wer er war. Hat er das Recht, da draußen zu sein und den jüngeren Spielern die Wildcards wegzunehmen?"

Mats Wilander nennt sich selbst als Negativ-Beispiel

Dabei führte Wilander auch sich selbst als unrühmliches Beispiel an: "Ich war 26, als ich zum ersten Mal zurückgetreten bin. Ich kam mit 28 zurück und spielte bis ich 32 war. Es gab da ein paar Jahre, in denen ich nicht den Platz für jüngere, motiviertere und bessere Spieler als mich hätte wegnehmen sollen."
Abschließend erklärte Wilander: "Es ist hart aufzuhören, das ist klar. Aber es ist nicht richtig, uns allen Hoffnung zu machen. Ich liebe es, dass er zurück ist und es versucht. Hoffentlich wird er noch herausfinden, warum er es tut."

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