Serena Williams: Darum war Roland-Garros Gift

Serena Williams ist raus aus den French Open. Nicht aufgrund einer Niederlage, sondern weil die Achillessehne nicht mehr mitspielt. Überraschend kam der Rückzug nicht, Williams hatte schon im Vorfeld von Roland-Garros den Wettbewerb von Rom infolge von Problemen an der Achillessehne abgesagt. Für Ex-Profi Àlex Corretja ist es logisch, dass es in Paris nur schlimmer werden konnte.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Corretja, einst die Nummer zwei der Welt und heute als Experte für Eurosport im Einsatz, sieht vor allem die besonders nasskalten Bedingungen bei diesen French Open als Problem für Serena Williams an.
"Wenn der Sand nasser und damit schwerer ist, dann muss dein Körper mehr Widerstand leisten als bei trockenem Belag", so der Spanier, der einen bildhaften Vergleich fand. "Stellen sie sich vor, sie versuchen am Strand auf Sand zu laufen - das ist sehr schwer. Es wirkt sich stark auf deine Kraft aus."
Kommen dann noch körperliche Schwierigkeiten hinzu, wie bei Williams, kann ein Sandplatz-Turnier schnell zur Tortur werden.
"Meiner Meinung nach war es einfach eine große Herausforderung für Serena, in Paris anzutreten", so Corretja, der aber noch einen weiteren Grund ausgemacht hat, weshalb die 23-fache Grand-Slam-Turniersiegerin abbrechen musste.

24. Grand-Slam-Titel für Serena noch möglich

"Sie war wie die anderen Spielerinnen lange weg von der Tour. Das bedeutet, dass man sehr viel mehr trainieren muss, wenn es dann wieder losgeht. Es kann schon sein, dass Serena sich nicht mehr ganz so gut erholt, weil sie so viele Kilometer und Jahre in den Beinen hat."
Grundsätzlich traut Corretja dem US-Star den 24-Grand-Slam-Titel, und damit die Einstellung des Rekordes von Margaret Court, noch immer zu - nur nicht unbedingt auf Sand ...

Das Gelbe vom Ball - der Tennis-Podcast von Eurosport:

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung