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French Open 2022: Favoriten, Preisgelder, Neuheiten - Die wichtigsten Fragen zu Roland-Garros
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Publiziert 19/05/2022 um 18:39 GMT+2 Uhr
Am 22. Mai startet das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres - die French Open. Während die Qualifikationsphase in Paris bereits voranschreitet, steigt die Vorfreude auf das traditionsreiche Sandplatzturnier. Doch trotz der langen Geschichte des seit 1891 stattfindenden Saison-Highlights stellen sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Fragen. Favoriten, Preisgelder, TV-Übertragung - ein Überblick.
Alexander Zverev will bei den French Open vorne angreifen
Fotocredit: Getty Images
Erstmals seit zwei Jahren gehen die French Open ohne größere Beschränkungen über die Bühne.
Das französische Publikum darf sich dabei mit Novak Djokovic und Carlos Alcaraz auf zwei Spieler freuen, die das Momentum zurzeit auf ihrer Seite haben und dementsprechend als heißeste Anwärter auf den Titel zählen.
Alexander Zverev muss sich hingegen mit einer ungewohnten Rolle zufriedengeben und zählt nach einem enttäuschenden Saisonstart nicht zu den Favoriten.
Das Hauptfeld startet am 22. Mai in die French Open (live bei Eurosport und bei Eurosport auf Joyn). Die wichtigsten Fragen und Antworten gibt es hier im Überblick.
Was steht an?
Die French Open, das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres. Auf den Sandplätzen von Paris geht es um fast 44 Millionen Euro Preisgeld. Als Titelverteidiger gehen Djokovic und Barbora Krejcikova (Tschechien) ins Rennen.
Nachdem das Turnier in den beiden vergangenen Jahre wegen der Corona-Pandemie mit Einschränkungen abgehalten wurde, fahren die Veranstalter nun wieder das volle Programm.
Welche deutschen Profis sind dabei?
Die, zumindest von der Weltranglistenplatzierung her, aussichtsreichsten Profis aus deutscher Sicht sind Olympiasieger Alexander Zverev und die dreifache Grand-Slam-Turniersiegerin Angelique Kerber. Insgesamt stehen acht Spielerinnen und Spieler aus Deutschland im Hauptfeld der beiden Einzelkonkurrenzen:
Männer
Frauen
Wer gehört zu den Favoriten?
Djokovic zählt ganz klar zu den ersten Anwärtern auf den Titel. Nachdem der 34-Jährige die wichtigsten Turniere im Frühjahr wegen seiner Impfverweigerung nicht absolvieren konnte, giert er nach seinem 21. Grand-Slam-Titel, mit dem er zu Australian-Open-Champion Rafael Nadal aufschließen würde.
Doch dazu muss Djokovic nicht nur den Paris-Rekordsieger Nadal (13 Titel) aus dem Weg räumen, sondern auch noch Teenie-Sensation Carlos Alcaraz, ebenfalls aus Spanien. Bei den Frauen ist die Weltranglistenerste Iga Swiatek aus Polen, die vor zwei Jahren in Roland Garros triumphierte, nach dem Karriereende von Ashleigh Barty die Favoritin.
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Novak Djokovic geht als Favorit in die French Open
Fotocredit: Getty Images
Wie sieht es bei Alexander Zverev und Angelique Kerber aus?
Zverev startet in einer für ihn ungewohnten Situation in Paris. Erstmals seit langer Zeit gehört er vor dem Start eines Grand-Slam-Turniers nicht zum engeren Kreis der Favoriten, zu durchwachsen war das Frühjahr des Olympiasiegers.
Womöglich ist die Rolle des Außenseiters psychologisch für ihn aber kein Nachteil. Auch Kerbers Saison verläuft bislang enttäuschend, Paris ist für die dreimalige Majorsiegerin zudem seit Jahren kein gutes Pflaster. 2018 überstand sie zuletzt die erste Runde - dann ging es aber auch weiter bis ins Viertelfinale.
Was ist neu?
Das Spielformat. Bei allen Grand-Slam-Turnieren soll ab sofort die gleiche Zählweise zur Ermittlung des Siegers im entscheidenden Satz zur Anwendung kommen.
Künftig wird bei den French Open genauso wie in Wimbledon, bei den US Open und den Australian Open beim Stand von 6:6 im finalen Durchgang ein Match-Tiebreak bis zehn Punkte gespielt.
Wo kann man die Matches sehen?
Eurosport zeigt ein umfangreiches Programm aus Paris. An den 15 Turniertagen von Roland-Garros sollen bei Eurosport 1 im Free-TV mehr als 175 Stunden live vom prestigeträchtigsten Sandplatz-Turnier der Welt laufen.
Bei Eurosport mit Joyn Plus sind alle Spiele aus der französischen Hauptstadt - inklusive der bereits laufenden Qualifikation - zu sehen. Als Experten sind erneut Barbara Rittner und in diesem Jahr auch Mischa Zverev im Einsatz.
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(SID)
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Rittner skeptisch wegen Nadal: "Es sind zu viele Probleme"
Quelle: Eurosport
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