French Open 2023: Ons Jabeur übt Kritik am Publikum in Paris - nächste Beschwerde nach nach Eklat um Fritz

Ons Jabeur zeigte sich nach ihrem Zweitrunden-Sieg gegen Océane Dodin zufrieden über ihre Leistung. Weniger glücklich war die Tunesierin jedoch über das Verhalten der Zuschauer, die ihre französische Gegnerin lautstark anfeuerten. Jabeur hingegen wurde sogar ausgepfiffen, was ihr sichtlich missfiel. Auch Taylor Fritz war nach seinem Sieg am Donnerstag mit dem Publikum aneinandergeraten.

Fritz provoziert französisches Publikum nach Buhrufen

Quelle: Eurosport

Die Nummer sieben der Weltrangliste fühlte sich nicht unbedingt von den Zuschauern "wertgeschätzt", wie sie auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärte.
Zwar könne sie verstehen, dass die Pariser Zuschauer Dodin lautstark unterstützten, dennoch sei es für sie "schwierig" gewesen, auf Platz Philippe-Chatrier zu bestehen.
"Das französische Publikum ist ein wenig schwierig, würde ich sagen. Ich mag es nicht, wenn sie buhen, aber das ist Teil des Spiels", sagte Jabeur weiter.
"Sie wollen, dass die französischen Spieler gewinnen. In anderen Ländern werden gute Schläge vom Publikum auch mal gefeiert, hier nicht. Hier wollen die Zuschauer eher, dass ich einen Fehler schlage, aber das gehört eben dazu", führte die Tunesierin aus.

Fritz legt sich mit dem Publikum an

Auch der US-Amerikaner Taylor Fritz war bei seinem Zweitrundenmatch am Donnerstagabend gegen den Franzosen Arthur Rinderknech mit dem französischen Publikum aneinandergeraten.
Der 25-Jährigen reagierte nach seinem Sieg (2:6, 6:4, 6:3, 6:4) mit ironischen Luftküssen und dem auf den Mund gelegten Zeigefinger. Es folgte ein gellendes Pfeifkonzert beim anschließenden On-Court-Interview, weshalb dieses nach einer Frage gar abgebrochen werden musste. Viel mehr als ein sarkastisches "Ich liebe euch" und "Das Publikum war so großartig" brachte Fritz nicht mehr heraus.
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Gellendes Pfeifkonzert: Fritz-Interview muss abgebrochen werden

Quelle: Eurosport

Jabeur nahm den Fans das Verhalten hingegen nicht ganz so übel: "Die französischen Tennis-Fans sind sehr leidenschaftlich und es ist doch schön, dass so viele Leute zuschauen. Ich kann nicht kontrollieren, was sie tun. Ich habe mich einfach auf mich selbst konzentriert", sagte die Tunesierin abschließend.
Außerdem hoffe sie, in den nächsten Spielen sogar "noch besser" auftreten zu können.
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Roland-Garros : Day5 - Top 5 points

Quelle: Eurosport

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