French Open: Andy Roddick entwirft Comeback-Plan für Novak Djokovic nach Verletzung - Rückkehr erst 2025?
Update 10/06/2024 um 17:21 GMT+2 Uhr
Andy Roddick hat sich besorgt darüber gezeigt, dass Novak Djokovic nach seiner Meniskusverletzung bei den Frech Open ein zu schnelles Comeback wagen könnte. Der Ex-Profi empfahl dem Serben, eine längere Ruhepause einzulegen, um 2025 noch einmal angreifen zu können. Unterdessen betonte Turnierdirektorin Amélie Mauresmo, dass der Serbe trotz seiner Beschwerden nicht ungerecht behandelt wurde.
Becker besorgt: Auch Wimbledon und Olympia für Djokovic in Gefahr?
Quelle: Eurosport
Roddick, US-Open-Sieger von 2003, betonte in seinem Podcast "Served with Andy Roddick", dass jetzt der "schlechtestmögliche" Zeitpunkt für eine Verletzung sei.
Immerhin stehen in drei Wochen der Rasenklassiker in Wimbledon und in gut sechs Wochen die Olympischen Spiele in Paris auf dem Programm.
Im Fall einer unzureichenden Ausheilung seiner Meniskusverletzung sieht Roddick sogar Djokovics Teilnahme an den US Open ab Ende August in Gefahr.
"Ein Meniskusriss im Knie ist keine große Sache, wenn man 24, 25 oder 26 Jahre alt ist. Aber jetzt ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt, weil die Zeit zwischen den Grand-Slam-Turnieren am kürzesten ist", so Roddick.
Roddick rät Djokovic zu Comeback im nächsten Jahr
Der Serbe dürfe Reha und Training nicht zu kurz kommen lassen und sich einreden: "Okay! Mein Knie ist okay, ausreichend, um in einem Monat zu spielen."
Gerade für Djokovic ist eine optimale körperliche Verfassung unabdingbar, weil er nach Ansicht von Roddick "wahrscheinlich der beste Defensivspieler der Tennisgeschichte ist. In der Defensive musst du dich auf deine Beine verlassen können."
Der Rat des 41-Jährigen lautete daher: "Er könnte diese Saison einfach abschließen und nächstes Jahr einen letzten Versuch starten, alles zu gewinnen. Sieh zu, dass du für nächstes Jahr wieder gesund wirst!"
Mauresmo: "Es ist die Entscheidung des schiedsrichters"
Amélie Mauresmo, Turnierdirektorin von Roland-Garros, bekräftigte am derweil am Sonntag, Djokovic sei in seinem Achtelfinale gegen Francisco Cérundolo, das zu seiner Verletzung führte, nicht ungerecht behandelt worden.
Der Grand-Slam-Rekordhalter hatte sich im fünften Satz beim Schiedsrichter und beim Supervisor über den Zustand des Platzes beschwert: "Ich habe mein Knie kaputt gemacht, weil ich bei schnellen Bewegungen die ganze Zeit ausrutsche. Ich will doch nur, dass nach jedem zweiten Seitenwechsel der Platz abgezogen wird, das ist alles."
Mauresmo sagte, der Platz sei zu Recht nicht abgezogen worden: "Es ist nicht nur der Spieler, der fragt, es ist auch die Entscheidung des Schiedsrichters. Der Turnier-Supervisor war an dem Tag auch auf dem Court und entschied, es nicht zu tun."
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"Well done!" Djokovic stürzt und schimpft über Platzverhältnisse
Quelle: Eurosport
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