French Open: Novak Djokovic wird während des Turniers in Roland-Garros von Boris Bosnjakovic betreut

Am Rande der French Open in Paris hat Novak Djokovic bei Eurosport über seine aktuelle Trainersituation gesprochen. Auf die Frage des Eurosport-Experten Tim Henman, ob er einen Coach brauche oder sich eigenständig betreuen könne, entgegnete Djokovic: "Boris Bosnjakovic ist mit mir hier. Er ist jemand, mit dem ich in den ersten Phasen meiner professionellen Karriere viel gearbeitet habe."

Djokovic auf Trainersuche: "Ich weiß, was getan werden muss"

Quelle: Eurosport

Der Serbe fügte hinzu: "Anschließend war er mein Cheftrainer in dem Trainingszentrum, das wir in Belgrad hatten." Nun sei er auf Einladung von Djokovic in Roland-Garros.
Der Kontakt zu Bosnjakovic sei nie wirklich abgerissen. "Schon seit einigen Jahren arbeitet er an verschiedenen Projekten, die wir miteinander haben", sagte Djokovic. "Methodologie und Videoanalyse. Er ist also derjenige, der mir Einblicke in das Spiel meines nächsten Gegners verschafft hat und auch in mein eigenes, dass meine Teammitglieder und ich dann analysieren."
Der Weltranglisten-Erste erklärte: "Ich genieße meine Zeit mit ihm. Ich kenne ihn eine lange Zeit, genau wie ich Nenad Zimonjic lange kenne, der die letzten Turniere an meiner Seite war. Ich fühle mich mit ihnen im Moment wohl. Ich möchte meine Entscheidung nicht überstürzen."
Einige Dinge könne er auch selbst einschätzen, so Djokovic: "Ich habe einige Erfahrung und weiß, was getan werden muss, aber ich brauche auch jemanden, der Tennis gespielt hat und Tennis kennt. Ich brauche Augen auf dem Platz. Man kann nicht alles sehen. Auch nach so vielen Jahren braucht man jemanden, der einem sagt, ob man etwas falsch macht oder nicht."

McEnroe glaubt nicht, dass Trainer notwendig ist

John McEnroe bezweifelt, dass Djokovic unbedingt einen Trainer brauche. "Das ist lächerlich", sagte der US-Amerikaner. "Dass es darum geht, dass er jemanden braucht, der ihm sagt, was er auf dem Platz tun muss, glaube ich nicht."
Er ergänzte allerdings: "Wenn er aber jemanden um sich haben muss, ist das völlig in Ordnung. Das hat unglaublich gut funktioniert, da sich niemand in seinen wildesten träumen vorstellen konnte, dass er 24 Grand Slams gewinnt."


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Quelle: Eurosport


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