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Boris Becker versteht Alexander Zverevs Auftritt mit Krankheit bei ATP-Turnier in Hamburg nicht: "Warum spielst du dann?"
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Update 22/05/2025 um 13:07 GMT+2 Uhr
Nach dem Achtelfinal-Aus des angeschlagenen Alexander Zverev beim ATP-Turnier in Hamburg hat sich Deutschlands Tennis-Idol Boris Becker verständnislos gezeigt. "Er hat danach gesagt, dass er Fieber hatte und dass er sich in der Nacht übergeben hat. Da stellt sich für mich die Frage: Warum spielst du dann?", sagte der dreimalige Wimbledonsieger bei Eurosport am Donnerstag.
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Quelle: SNTV
Gerade im Hinblick auf die am Sonntag beginnenden French Open in Paris (Von 25. Mai bis 8. Juni live und auf Abruf auf discovery+) hält Becker den kurzfristigen Start Zverevs in seiner Heimatstadt für wenig zielführend.
"Er ist Hamburger, es ist vielleicht sogar sein Lieblingsturnier. Deswegen verstehe ich diese emotionale Entscheidung, die Wildcard genommen zu haben", sagte der 57-Jährige.
"Wenn du aber körperlich so angeschlagen bist, auch jetzt mit dem Ziel, in Paris erfolgreich zu spielen, muss auch Sascha Zverev erkennen, dass ein paar Tage Pause wichtig sind", fügte Becker an.
Die Dreisatz-Niederlage am Mittwoch am Rothenbaum gegen den Franzosen Alexandre Müller sei laut Becker aber nun nicht das schlechteste Resultat.
Becker: "Zverev muss sich körperlich und geistig erholen"
"Ich glaube vielleicht sogar, dass das ein Vorteil ist, dass er gestern raus ist. Dass er jetzt sozusagen gezwungen ist, einfach ein paar Tage freizumachen, um sich zu erholen", sagte Becker.
Er hoffe inständig, dass Zverev an den ersten beiden Tagen nach Hamburg sich vom Trainingsplatz fernhalte und "mal alle Viere von sich" strecke.
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Rang eins? Zverev: "Denke, ich werde das schaffen"
Quelle: Perform
Der Weltranglistendritte sei nun einmal ein "Vielspieler", aber um die ganz großen Erfolge zu feiern, bedürfe es auch angemessener Ruhezeiten: "Er muss sich körperlich und geistig erholen."
Generell traue er Zverev in Paris "alles zu, auch den Turniersieg. Stand heute muss Sascha aber seine Form verbessern, was möglich ist", wie Becker betonte.
Letztlich, so die Hoffnung, könne sich das frühe Aus in Hamburg und die damit erzwungene Auszeit für Zverev zum "Glück im Unglück" entwickeln.
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(SID)
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