French Open 2025 - Boris Becker exklusiv: Diese Spieler können Carlos Alcaraz in Paris weh tun

Ab Sonntag wird bei den French Open in Paris der "Sandplatzkönig 2025" gesucht. Mit Carlos Alcaraz (Monte Carlo und Rom), Alexander Zverev (München), Holger Rune (Barcelona) und Casper Ruud (Madrid) gab es in dieser Saison vier verschiedene Sieger auf der roten Asche. Für Eurosport-Experte Boris Becker ist Alcaraz der "klare Favorit" in Roland-Garros. Doch wer kann dem Spanier das Wasser reichen?

Alcaraz scherzt mit Dembélé: "Du hast uns Ärger gemacht"

Quelle: Eurosport

Carlos Alcaraz hat mit seinen zwei Turniersiegen in Monte Carlo vor allem in Rom mächtig Eindruck hinterlassen - auch bei Boris Becker.
"Wenn es um die Favoriten bei einem Grand-Slam-Turnier geht, habe ich in der Vergangenheit immer vier Spieler genannt - das tue ich jetzt nicht. Für mich ist der klare Favorit Carlos Alcaraz", sagte der Eurosport-Experte in einer Medienrunde am Donnerstag.
Mit 22 ist Alcaraz bereits viermaliger Grand-Slam-Champion. 2024 holte er sich erstmals den Titel in Roland-Garros nach einem Fünfsatz-Krimi im Finale gegen Alexander Zverev.
Den einen großen Herausforderer für Alcaraz gibt es für Becker in diesem Jahr nicht - er setzt eher auf das Kollektiv. "Es gibt eine Reihe von Spielern, die Carlos an einem guten Tag auf Sand bezwingen und das Turnier gewinnen können: Jannik Sinner, Alexander Zverev, Casper Ruud, Jack Draper, Lorenzo Musetti. Ich will auch Novak Djokovic erwähnen, der so viele große Turniere gewonnen hat und den man immer auf der Liste haben muss", so Becker.
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Zverev exklusiv: "Ich bin noch ein bisschen schwach"

Quelle: Eurosport

Fils, Tsitsipas, Mensik, Fonseca - die "zweite Garde" muckt auf

Auch ein "Stefanos Tsitsipas kann absolutes Weltklassetennis spielen und die Franzosen wie Arthur Fils darf man in Paris nie außer Acht lassen", konstatierte Becker.
Mit Miami-Sieger Jakub Mensik und dem Brasilianer João Fonseca nennt der 57-Jährige zwei weitere heiße Eisen, die "man nicht unterschätzen darf und die an guten Tagen in der Lage sind, gegen jeden Spieler der Welt zu bestehen."
Inwieweit die "zweite Garde" der Topspieler tatsächlich eine Gefahr für Alcaraz darstellen kann, hängt laut Becker eng mit der Auslosung zusammen. "Wer ist dein erster Gegner? Wieviele Körner lässt du in der ersten Woche liegen? Wann kommt der erste Gesetzte? All das spielt eine Rolle."

Was hat Jannik Sinner nach der Pause drauf?

Besonderes Augenmerk wirft Becker auf den Weltranglistenersten. Bei seinem Heimspiel in Rom erreichte Sinner nach dreimonatiger Zwangspause das Finale, wo er Alcaraz 6:7, 1:6 unterlag.
"Sinner ist garantiert frischer als alle anderen. In Rom hat er nach der langen Pause schon sehr gut gespielt, was mich überrascht hat. Offensichtlich hat er in seiner langen Pause vieles richtig gemacht. Für seine mentale Verfassung und seine Spielfreude war die Pause gold wert", so Becker.
Spannend sei die Frage, wie "Sinners Körper mit den Strapazen eines Grand-Slam-Turniers umgeht. Er hatte im Halbfinale in Rom große Blasen am rechten Fuß, ich frage mich, wie man damit überhaupt Tennis spielen kann."
Sinner kann und hat sich in Rom zumindest in den erweiterten Favoritenkreis für Roland-Garros gespielt. Ein großer Titel auf Sand fehlt dem Italiener noch. 2022 gewann Sinner das Turnier in Umag - durch einen Finalsieg gegen Alcaraz.
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