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French Open 2025 - Eva Lys freut sich auf ihr Auftaktmatch in Roland Garros: "Ich liebe die großen Stadien"
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Update 24/05/2025 um 12:06 GMT+2 Uhr
Keine Angst vor großen Bühnen: Eva Lys startet mit Vorfreude und Optimismus ins zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres. Bei den French Open im Pariser Tennis-Klub Roland Garros (ab Sonntag) will die derzeit am höchsten platzierte deutsche Spielerin an ihre begeisternden Auftritte bei den Australian Open im Januar anknüpfen, als sie unter dem Namen "Lucky Lys" weltweit Bekanntheit erlangte.
Eva Lys freut sich auf ihren Auftritt bei den French Open
Fotocredit: Getty Images
Das Märchen von "Lucky Lys" wird sich in Roland Garros nicht wiederholen, dafür hat Eva Lys selbst gesorgt. Zum ersten Mal in ihrer Karriere muss sie bei einem Grand Slam nicht durch die Mühlen der Qualifikation, zum ersten Mal steht sie direkt im Feld der besten 128 Spielerinnen - ohne zittern, ohne Qual. Und die Erleichterung darüber ist ihr anzumerken.
"Die Qualies sind mental brutal. Die Luft wird am Tag vor dem ersten Match so dick – alle wissen, wie viel auf dem Spiel steht", erzählt Lys im Interview mit dem Magazin "Sports Illustrated".
Die Qualifikation, diese drei Matches vor einem Major, in denen es abseits der großen Öffentlichkeit um viel Geld und Punkte geht, sei "ein echter Kampf. Entweder du frisst, oder du wirst gefressen."
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Während in Paris die Spielerinnen jenseits der Top 100 in den vergangenen Tagen auf dem staubigen Sand ums sportliche Überleben kämpften, durfte sich Lys gezielt auf ihre Erstrundenpartie am Sonntag (11:00 Uhr live bei Eurosport und discovery+) gegen die Amerikanerin Peyton Stearns vorbereiten. Auf Platz 59 in der Weltrangliste ist sie mittlerweile angekommen und damit sicher über das Ranking für die French Open qualifiziert gewesen.
Lys mit Glück in Melbourne
Begonnen hatte Lys' Aufstieg zu Beginn des Jahres - mit einer Niederlage. In der Qualifikation der Australian Open in Melbourne war sie in der finalen Runde ausgeschieden, doch ein glücklicher Zufall, eine kurzfristige Absage einer Konkurrentin spülte sie doch ins Hauptfeld. Lys nutzte die Chance, sie gewann drei Matches, der Spitzname "Lucky Lys" war geboren und ging um die Welt.
Seitdem ist viel passiert, vor allem ging es bergauf. Nicht immer im gleichen Tempo, was auch an ihrer Autoimmunkrankheit liegt, die sie mitunter ausbremst, aber stetig.
Mittlerweile ist Lys die deutsche Nummer eins und mit 23 Jahren zudem eine Hoffnung für die Zukunft. Neben ihr sind in Paris nur die Ü30-Spielerinnen Tatjana Maria (37), Laura Siegemund (37) und Tamara Korpatsch (30) am Start.
Lys gefällt die Aufmerksamkeit, Angst vor großen Bühnen hat sie nicht. Andrea Petkovic, in Roland Garros 2014 einmal im Halbfinale, bezeichnet die Hamburgerin daher gerne als "Rampensau". Und Lys widerspricht nicht.
Vorfreude auf "großes StadioN"
"Ich liebe es, in einem großen Stadion zu spielen. Ich liebe es, vor Publikum zu spielen, wo ich weiß, dass ich mit meinem Tennis auf jeden Fall eine gute Show abliefern kann", sagt sie im "Deutschlandfunk"-Sportgespräch.
Die ganz große Arena wird es in Paris gegen Stearns nun nicht, dafür wartet aber auf dem Court sechs eine schwierige Aufgabe. Auch die frühere College-Spielerin hat sich stetig verbessert, zuletzt stand sie im Halbfinale beim hochklassig besetzten Turnier in Rom, der Erfolg katapultierte sie auf Platz 28 der Weltrangliste. Die Auslosung hätte besser laufen können, doch Lys bleibt positiv.
Zumindest erweckt sie den Eindruck, die Zeit in Paris zu genießen. "Genau für solche Turniere spiele ich überhaupt Tennis", sagt sie. Und gelohnt hat sich die Reise allemal.
Für die erste Runde gibt es schon 78.000 Euro Preisgeld. Die "ganz, ganz großen finanziellen Sorgen", die Lys in den vergangenen Jahren plagten, hat sie vorerst ausgeräumt. Zum Glück.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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