French Open: Jannik Sinner startet Titelmission erfolgreich - standesgemäßer Sieg gegen Rinderknech trotz Wackler

Jannik Sinner hat trotz eines kleinen Wacklers die zweite Runde der French Open 2025 erreicht. Der Weltranglistenerste aus Italien bezwang den französischen Lokalmatador Arthur Rinderknech mit 6:4, 6:3, 7:5 und feierte damit einen gelungenen Start in seine Mission "erster Roland-Garros-Titel". In der nächsten Runde trifft Sinner mit Altmeister Richard Gasquet auf einen weiteren Franzosen.

1. Runde: Sinner übersteht kurze Schwächephase - Highlights

Quelle: Eurosport

Vor einer stimmungsvollen Kulisse auf Court Philippe-Chatrier hatte der amtierende Australian-Open-Champion allerdings leichte Startschwierigkeiten.
Rinderknech suchte vom ersten Ballwechsel an sein Heil in der Offensive und zwang Sinner so zu Fehlern. Die Folge waren zwei frühe Breakmöglichkeiten für den Franzosen.
Auch wenn er keine seiner beiden Chancen nutzen konnte, peitschte ihn das Publikum mit "Arthur, Arthur"-Sprechchören an.
"Der macht heute keine Gefangenen", zollte auch Eurosport-Experte Boris Becker dem zunächst frech aufspielenden Franzosen Respekt.
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Becker analysiert Sinner-Sieg: Das war der Schlüssel zum Erfolg

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Sinner nutzt seine Chance eiskalt

Und Sinner? Der stabilisierte sich mit zunehmender Spielzeit und schlug im Stile eines Topspielers im richtigen Moment eiskalt zu.
Beim Stand von 5:4 aus Sicht des Weltranglistenersten nutzte er direkt seine erste Breakchance - und damit zugleich den Satzball zum 6:4.
"Ein gutes Pferd springt nur so gut, wie es muss", konstatierte Becker und ergänzte: "Rinderknech hat es bis zum 5:4 gut gemacht, bis sich dann doch ein paar leichte Fehler eingeschlichen haben - Sinner sagt grazie."
Ganze 18 unerzwungene Fehler leistete sich Rinderknech allein im ersten Durchgang - Sinner dagegen lediglich drei. Letztlich zu viel, um dem Favoriten ernsthaft gefährlich zu werden.
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No-Look-Shot gegen Sinner: Rinderknech lässt Fans ausflippen

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Sinner dreht auf

Stattdessen blieb Sinner nun auf dem Gaspedal und nahm dem Local Hero früh im zweiten Satz erneut den Aufschlag ab.
"Sinner gibt jetzt ziemlich Gas und scheint sich wohler zu fühlen. Er macht das sehr solide, sehr konstant", sagte Becker.
Der 23-Jährige kontrollierte die Partie nun komplett und sicherte sich folgerichtig nach gerade einmal 77 Minuten die 2:0-Satzführung (6:3). "Er ist wieder da, wo er im Januar aufgehört hat", zeigte sich Becker durchaus beeindruckt.
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Aufschlag von unten geht krachend schief: Rinderknech sagt sorry

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Sinner überwindet Schwächephase

Eine weitere Prüfung musste Sinner dann aber doch noch bestehen. Mit dem Rücken zur Wand drehte Rinderknech noch einmal auf, punktete mehrfach spektakulär und nutzte seine insgesamt vierte Breakchance zur 2:0-Führung.
Sinner verlor nun kurzzeitig den Faden und gab wenig später erneut seinen Aufschlag ab - 0:4 aus seiner Sicht. Die Zuschauer auf dem Court Philippe-Chatrier waren plötzlich wieder voll da und feuerten den Lokalmatador lautstark an.
Beflügelt von der vermeintlich klaren Führung überzog Rinderknech allerdings etwas, leistete sich erneut einige unerzwungene Fehler - und ermöglichte Sinner so die Rückkehr in den Satz.
Der 23-Jährige holte sich beim Stand von 2:5 vier Spiele in Serie, blieb nun nahezu fehlerfrei und entnervte seinen Gegner zusehends. Nach 2:15 Stunden verwandelte Sinner schließlich bei eigenem Aufschlag seinen ersten Matchball und zog in die zweite Runde ein.
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Sinner bedankt sich bei Zuschauern nach Sieg: "Ihr wart so fair"

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Sinner bedankt sich bei Fans

"Ich bin sehr froh, wie ich mit der Situation im dritten Satz umgegangen bin. Dass ich in drei Sätzen gewonnen habe, bedeutet mir viel", sagte Sinner im On-Court-Interview.
"Er ist ein fantastischer Spieler, wir haben schon ein paar Mal gegeneinander gespielt", ergänzte der dreimalige Grand-Slam-Champion und bedankte sich zudem beim Publikum für dessen Fairness.
"Vielen Dank auch für die Unterstützung, ich weiß das zu schätzen", sagte er.
In der nächsten Runde trifft Sinner nun auf Altmeister Richard Gasquet - einen weiteren Franzosen.
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Handshake mit Dembélé: Fans feiern Rinderknech nach Mega-Punkt

Quelle: Eurosport


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