French Open: "Golden Girl" Naomi Osaka muss sich Aryna Sabalenka im Achtelfinale beugen - kraftvolle Night Session
Aryna Sabalenka hat bei den French Open 2026 das Achtelfinal-Duell zweier Grand-Slam-Siegerinnen gegen Naomi Osaka (Japan) für sich entschieden. In der ersten Damen-Night-Session seit drei Jahren siegte die Nummer eins der Welt aus Belarus letztlich souverän 7:5, 6:3. Mit Sabalenka setzte sich die spielerisch Bessere der beiden Hardhitterinnen durch. Sie trifft nun auf Diana Shnaider.
Achtelfinale: Sabalenka beendet Osaka-Höhenflug - Highlights
Quelle: Eurosport
"Es ist toll, die Night Session zu spielen. Es war meine erste hier in Paris. Danke für die Atmosphäre heute", bedankte sich die Siegerin beim Pariser Publikum und freute sich über den glatten Sieg: "Ich hatte nicht erwartet, dass ich so gut aufschlage. Ich werde mit jedem Match besser."
Für Gegnerin Osaka, die in Roland-Garros zuvor noch nie über die dritte Runde hinaus gekommen war, hatte Sabalenka warme Worte übrig: "Sie ist eine tolle Spielerin. Es ist immer ein harter Kampf, sie ist sehr aggressiv. Ich bin zufrieden mit meinem Aufschlag und dass ich viel Druck ausüben konnte."
Im ersten Durchgang tauschten beide frühe Breaks aus. Bis 5:5 blieb alles in der Reihe, dann zog Sabalenka das Tempo an und brachte den Satz nach 47 Minuten nach Hause.
Osaka blieb zu Beginn des zweiten Satzes im Rennen, konnte sich aber keine weitere Breakchance erarbeiten. Bei 2:2 brachte die Japanerin ihr Service gerade noch so durch, bei 3:3 war's dann aber um sie geschehen.
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Sabalenka tanzt nach Siegerinterview - Zuschauer machen mit
Quelle: Eurosport
Kritik an zu wenig Abendmatches der Damen
Sabalenka verwandelte nach 1:29 Stunden ihren ersten Matchball zum Viertelfinal-Einzug. "Das Imperium schlägt zurück", kommentierte Eurosport-Experte Boris Becker das Ergebnis.
Nach der Einführung der Primetime-Begegnung vor fünf Jahren war es das erst fünfte Duell zwischen zwei Tennisspielerinnen zur besten Sendezeit.
Die wenigen Abendspiele für Frauen beim Sandplatz-Highlight sorgen immer wieder für Diskussionen und Kritik. In den vergangenen beiden Jahren hatten die Organisatoren bei ihren Ansetzungen gänzlich auf Begegnungen zwischen Frauen in der Nightsession verzichtet.
"Die Veranstalter haben Schiss, dass ein Frauen-Match nach einer Stunde rum ist", hatte Becker mit Blick auf die nur zwei Gewinnsätze bei den Frauen gesagt. Bei den Männern sind drei Satzgewinne für den Sieg nötig.
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Becker erzählt Ring-Anekdote über Sabalenka
Quelle: Eurosport
Sabalenka fehlt der French-Open-Titel noch
Sabalenka zog zum vierten Mal in Serie in die Runde der letzten Acht von Roland-Garros ein. Nun wartet Diana Schnaider, die die US-Amerikanerin Madison Keys 6:3, 3:6, 6:0 bezwang.
Die Titel in Roland-Garros und Wimbledon fehlen Sabalenka noch in ihrer Grand-Slam-Sammlung. Vergangenes Jahr verlor die 28-Jährige das Finale gegen die US-Amerikanerin Coco Gauff. Überhaupt musste sich Sabalenka in drei ihrer letzten vier Major-Endspiele geschlagen geben.
In der Weltrangliste ist die Belarussin aber seit Oktober 2024 unangefochten die Nummer eins im Damen-Tennis.
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(mit SID)
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Spektakulärer Ballwechsel: Sabalenka gedankenschnell am Netz
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