French Open 2026: Offener Kampf um Damen-Titel - Mats Wilander sieht Iga Swiatek nicht als klare Favoritin in Paris
Update 20/05/2026 um 17:54 GMT+2 Uhr
Vom 24. Mai bis 7. Juni findet die 125. Ausgabe der French Open statt. Während bei den Herren der Weltranglistenerste Jannik Sinner als unausweichlicher Triumphator gilt, stellt sich die Ausgangslage bei den Damen im Vorfeld des Turniers deutlich ausgewogener dar. "Für mich gibt es in diesem Jahr keine klare Favoritin. Das Turnier ist völlig offen", erklärt Eurosport-Experte Mats Wilander.
Im TV-Studio: Gauff kämpft mit Champagnerflasche
Quelle: Eurosport
In den vergangenen Jahren war Iga Swiatek in Roland-Garros eine nahezu sichere Wette. 2020 triumphierte die Polin erstmals in Paris, von 2022 bis 2024 saß die 24-Jährige ebenso auf dem Thron. Im Vorjahr scheiterte sie erst im Halbfinale an Aryna Sabalenka.
Wilander, seines Zeichens dreimaliger French-Open-Sieger (1982, 1985, 1988), rechnet zwar weiterhin mit Swiatek in der späten Turnierphase, will sich aber nicht auf die Weltranglistendritte als unumstrittene Topfavoritin festlegen.
"Ich würde niemanden vor Iga setzen", meint der 61-Jährige, "aber zum ersten Mal sehe ich sie auch nicht klar vor allen anderen".
In der laufenden Saison haben sich laut Wilander einige Spielerinnen in eine aussichtsreiche Position gehievt. "Das Niveau auf Sand ist bei den Frauen momentan unglaublich, vor allem die Bewegung und Aggressivität sind beeindruckend", lobt Wilander.
French Open: Swiatek, Gauff - oder doch Svitolina?
Neben Swiatek gilt Titelverteidigerin Coco Gauff als vielversprechende Anwärterin, die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka will sich für ihre Finalniederlage 2025 revanchieren.
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Elena Rybakina führt auch dank ihrer Titel bei den Australian Open und in Stuttgart das "Race To The Finals" als beste Spielerin des Jahres an.
Beim WTA-1000-Turnier in Rom empfahl sich jüngst eine weitere Athletin für den ganz großen Wurf: Elina Svitolina.
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Svitolina triumphiert in Rom - die Highlights zum Finale
Quelle: SNTV
"Elina ist heute eine vollkommen andere Spielerin", sagt Wilander über die Ukrainerin, die sich drei Jahre nach ihrer Baby-Pause wieder in den Top 10 der Weltrangliste etabliert hat und in der italienischen Hauptstadt den Titel holte. "Sie ist viel aggressiver und gefährlicher."
In Rom schaltete die 31-Jährige Elena Rybakina und Swiatek auf dem Weg ins Finale aus, dort knackte sie schließlich auch Gauff - einen schwierigeren Turnierpfad hätte sie nicht beschreiten können. "Man kann sie nicht schlagen, wenn man nur abwartet", merkt Wilander an. "Man muss sie aktiv unter Druck setzen."
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Altmaier überrascht gegen Shelton in Hamburg
Quelle: SNTV
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