French Open 2026: Rafael Jódar überzeugt bei seinem Debüt in Paris und zieht souverän in zweite Runde ein
Update 25/05/2026 um 22:02 GMT+2 Uhr
Tennis-Shootingstar Rafael Jódar hat seinen ersten Auftritt bei den French Open mit Bravour gemeistert. Der junge Spanier, der zuletzt bei den Masters-Turnieren in Madrid und Rom jeweils das Viertelfinale erreicht hatte, besiegte am Montag den US-Amerikaner Aleksandar Kovacevic in nur 1:34 Stunden 6:1, 6:0, 6:4. Sein nächster Gegner in Runde zwei ist der Australier James Duckworth.
1. Runde: Jódar fegt über Kovacevuc hinweg - Highlights
Quelle: Eurosport
Barbara Rittner schwärmte bei Eurosport nach dem überzeugenden Sieg des 19-Jährigen: "Unglaublich, der junge Kerl. Er knüpft nahtlos da an, wo er in Rom und Madrid aufgehört hatte. Er ist bei der Vorhand mit 132 hm/h im Schnitt wirklich ganz vorne, noch vor Sinner und Zverev. Das hat er heute wieder gezeigt."
Auch Patrik Kühnen meinte über den Youngster, der unter anderem in Madrid dem Weltranglistenersten Jannik Sinner lange Paroli geboten hatte: "Er ist auf dem Weg nach oben, hat ein tolles Spiel und hat Selbstvertrauen getankt. Er spürt sich selbst, spürt dieses Selbstvertrauen."
Auch die Bedingungen in Paris seien "ein Traum für ihn" gewesen. "Seine Spin-Schläge gehen richtig ab auf diesem Sandplatz, da ist er voll in seinem Element."
In diesem Jahr feiert Jódar sein Debüt in Roland-Garros. 2024 hatte der Teenager die Juniorenausgabe der US Open gewonnen. Bei den Australian Open zu Beginn der Saison war der Spanier in der zweiten Runde ausgeschieden.
Carreño Busta, De Minaur und Berrettini weiter
Neben Jódar feierten auch weitere namhafte Spieler ihren Einzug in die 2. Runde von Roland-Garros.
Sein spanischer Landsmann Pablo Carreño Busta gab sich gegen Jiri Lehecka, die Nummer 12 der Setzliste, keine Blöße und siegte mit 6:3, 7:6 (7:3), 6:3. Lehecka leistete sich in der Partie gleich 46 unerzwungene Fehler. Carreño Busta könnte im Viertelfinale auf Alexander Zverev treffen.
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1. Runde: Carreno Busta beendet Leheckas Reise - Highlights
Quelle: Eurosport
Der Norweger Casper Ruud, in Paris 2022 und 2023 immerhin schon zweimal Finalist, hatte da schon mehr zu kämpfen. Knapp vier Stunden brauchte der Norweger, um Roman Safiullin 6:2, 7:6 (7:5), 5:7, 0:6, 6:2 zu bezwingen.
Zu Beginn des vierten Satzes musste der Norweger ein medical timeout nehmen, weil ihn die große Hitze zu schaffen machte.
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Casper Ruud - Roman Safiullin | French Open 2026 | Highlights
Quelle: Eurosport
Der Italiener Matteo Berrettini, 2021 Finalist in Wimbledon, musste sich im ersten Satz gegen Marton Fucsovics (Ungarn) zwar geschlagen geben, kam dann jedoch stark zurück und zog mit einem 6:7 (2:7), 7:5, 6:1, 6:2 ebenfalls in die 2. Runde ein. Fucsovics fiel dabei mit 13 Doppelfehlern negativ auf.
Alex De Minaur, die Nummer 8 der Welt, gewann sein Duell gegen Toby Samuel (GBR/Q) souverän in drei Sätzen 6:4, 6:4, 6:2. Der Australier misst sich in der nächsten Runde mit dem Belgier Alexander Blockx.
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1. Runde: De Minaur ohne Probleme - Highlights
Quelle: Eurosport
Shelton und Tiafoe weiter, Hamburg-Sensation Buse raus
Auch Frances Tiafoe hat seine Auftakthürde in Paris derweil genommen. Der 28-Jährige gewann sein US-Duell gegen Eliot Spizzirri 6:3, 6:7 (5:7), 6:4, 6:3. Tiafoe überzeugte mit 88 Prozent gewonnenen Punkten nach erstem Aufschlag.
Seinen Höhenflug erstmal nicht fortsetzen konnte Hamburg-Sieger Ignacio Ruse (Peru), der Andrey Rublev (Nr 11) viel abverlangte, aber letztlich 3:6, 7:6 (8:6), 3:6, 5:7 verlor.
Einen überzeugenden Sieg feierte am Abend der US-Amerikaner Ben Shelton (Nr. 5), der den Spanier Daniel Merida 6:3, 6:3, 6:4 schlug.
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Daniel Merida - Ben Shelton | French Open 2026 | Highlights
Quelle: Eurosport
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