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French Open 2026 - Teenager Moise Kouamé setzt historische Mission fort - Sieg gegen Adolfo Daniel Vallejo in Runde zwei
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Update 28/05/2026 um 16:54 GMT+2 Uhr
Toptalent Moise Kouamé will auf seiner historischen Mission immer mehr: Der 17 Jahre alte Shootingstar hat nach einem spektakulären Fünfsatzkrimi auch die zweite Runde bei den French Open überstanden und Frankreich ein weiteres Mal verzaubert. Nach seinem überraschenden Auftaktsieg rang er auch Adolfo Daniel Vallejo aus Paraguay auf Court Suzanne-Lenglen nach 4:56 Stunden nieder.
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Anschließend ließ er sich ungläubig in den Roten Sand von Paris sinken und vom begeisterten Publikum mit Sprechchören feiern.
"Einfach nur danke, es ist euer Sieg. Ohne euch hätte ich dieses Match nie gewonnen. Ihr seid körperlich viel fitter als ich. Wie ihr gesungen, mich angefeuert habt", sagte Kouamé nach dem spektakulären 6:3, 7:5, 3:6, 2:6, 7:6 (10:8) in Richtung der Fans: "Im vergangenen Jahr habe ich gesehen, wie Alcaraz Matchbälle abgewehrt hat. Ich habe in dem Moment gesagt: 'Denk dran, es geht immer weiter!'"
Der Franzose, der auf dem Court Suzanne-Lenglen für Jubelstürme sorgte, ist mit seinen 17 Jahren und 2 Monaten nun der jüngste Drittrundenteilnehmer bei einem Grand Slam seit Rafael Nadal 2003 in Wimbledon. In der dritten Runde wartet nun ein Duell mit dem Chilenen Alejandro Tabilo.
Kouamé ist nicht der einzige Youngster, der bei den French Open für Furore sorgt. Der Spanier Rafael Jódar (19), der zuletzt bereits auf Rang 29 der Weltrangliste geklettert ist, überzeugte ebenfalls.
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Er trifft am Freitag auf Alex Michelsen (USA), während auf das brasilianische Toptalent João Fonseca ein echtes Highlightmatch wartet. Er spielt gegen den Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic. Deutschlands Top-Talente um die 18 Jahre alten Hoffnungsträger Justin Engel und Max Schönhaus verzichteten auf eine Teilnahme (an der Qualifikation) in Paris.
Kouamé hatte schon vor Turnierbeginn die französischen Hoffnungen geweckt. Obwohl er schon lange als großes Talent gehandelt wurde, lag er zu Beginn des Jahres noch auf Platz 833 der Weltrangliste.
Seitdem hat er drei Titel auf der ITF-Tour gewonnen und wurde bei seinem Triumph über Zachary Svajda in Miami zum jüngsten Spieler seit Nadal im Jahr 2003, der bei einem Masters-Turnier ein Match gewann. In der ersten Runde von Paris ließ er dem einstigen US-Open-Sieger Marin Cilic in drei Sätzen keine Chance.
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(SID)
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