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Goran Ivanisevic erklärt Gründe für Trennung von Novak Djokovic: "Im Nachhinein könnte man sagen ..."
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Publiziert 06/04/2024 um 16:43 GMT+2 Uhr
Goran Ivanisevic hat im Detail über die Gründe für die Trennung von Novak Djokovic gesprochen. "Ein Grund ist tatsächlich ein Gefühl der Sättigung und Müdigkeit, es waren wirklich schwierige und intensive fünf Jahre", sagte der langjährige Trainer des Serben gegenüber "Sport Klub". Zudem habe er zum Ende hin das Gefühl gehabt, "ihm nicht mehr helfen zu können".
Novak Djokovic und Goran Ivanisevic
Fotocredit: Getty Images
"Im Grunde genommen wurde ich seiner müde und er wurde meiner müde", ergänzte der Kroate.
Besonders die Zeit während der Corona-Pandemie sei schwierig gewesen, so Ivanisevic, der den Weltranglistenersten seit 2018 trainiert hatte. Djokovic sei damals "wegen seines Impfstatus als der größte Bösewicht auf dem Planeten bezeichnet" worden.
Der Serbe verpasste aufgrund der fehlenden Impfung zahlreiche Turniere, vor allem in den USA. Auch das Visum-Drama vor den Australian Open 2022, als Djokovic die Einreise verweigert wurde, sorgte für Schlagzeilen.
Dass die Zusammenarbeit zu Ende geht, wusste Ivanisevic indes schon etwas länger. "Das erste Mal hatte ich das Gefühl, wenn ich ganz ehrlich bin, letztes Jahr in Amerika", erzählte der Wimbledonsieger von 2001.
Goran Ivanisevic über Gefühl: "Das Ende war nah"
Nach der Niederlage von Djokovic in Wimbledon 2023 gegen Carlos Alcaraz erlebte der Serbe Traumwochen in den USA. "Es war ein unglaublicher Lauf - das Endspiel gegen Alcaraz in Cincinnati, der Sieg bei den US Open - aber da hatte ich wirklich das Gefühl, dass das Ende nah war", gestand Ivanisevic.
Es sei nur offen gewesen, ob die Trennung zum Ende der Saison 2023 oder erst im neuen Jahr passieren würde. "Im Nachhinein könnte man vielleicht sagen, dass es das hätte sein sollen, aber nach den US Open hatte ich diese Operation an meinem Knie", sagte er. Daher habe sich die endgültige Entscheidung bis 2024 verzögert.
Böses Blut herrscht zwischen den beiden nicht.
"In Amerika, als ich mit Novak sprach, sagte er etwas Gutes: Es gibt keinen richtigen oder falschen Moment, es gibt nur den Moment, wenn es passiert, wenn zwei Menschen sich einig sind, dass es Zeit ist", erklärte der Kroate, der seinem ehemaligen Schützling mit Nenad Zimonjic auch direkt einen möglichen Nachfolger ans Herz legte.
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Quelle: SNTV
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