Goran Ivanisevic tritt nach Trennung von Stefanos Tsitsipas gegen den Griechen nach - und enthüllt neuen Coach
Goran Ivanisevic hat nach seiner Entlassung als Trainer von Stefanos Tsitsipas im Gespräch mit dem kroatischen Medium "HRT" gegen den Griechen nachgetreten. "Wir haben gestern miteinander gesprochen, ich werfe ihm nichts vor", erklärte der 53-Jährige. "Ich habe ihm gesagt, dass sich nichts ändern wird, wenn er die Dinge in seinem Kopf nicht auf die Reihe bekommt", krtisierte er aber.
Stefanos Tsitsipas of Greece with new coach Goran Ivanisevic during practice on Court Three in preparation for the Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Tsitsipas hatte zuletzt die Trennung von seinem Coach bekannt gegeben, nachdem dieser ihn im Anschluss an sein Erstrundenaus in Wimbledon scharf kritisiert und so für Schlagzeilen gesorgt hatte.
Für Ivanisevic war das mediale Stirnrunzeln, aber übertrieben. "Ich habe ihn nicht beleidigt. Ich habe all diese Dinge auch direkt zu ihm gesagt. Es ist nicht, als ob ich hinter seinem Rücken über ihn gelästert hätte. Es scheint, als dürfte man heute gar nichts mehr sagen", ärgerte sich der Ex-Trainer von Novak Djokovic.
Der Hauptgrund für seine öffentliche Standpauke an Tsitsipas sei gewesen, eine Reaktion zu provozieren. "So tickt diese Generation. Leider ist das so, jeder kann es sehen", schob er hinterher.
Zudem enthüllte Ivanisevic, dass Tsitsipas sich für eine neuerliche Zusammenarbeit mit seinem Vater Apostolos entschieden habe, der den 26-Jährigen seit seiner Kindheit trainiert hatte.
"Vater ist der einzige Mensch, der ihn trainieren kann"
"Ehrlicherweise ist sein Vater der einzige Mensch, der ihn trainieren kann", urteilte Ivanisevic, der die Versöhnung im Hause Tsitsipas nach der Trennung im vergangenen Sommer aber positiv bewertet.
"Er hat sein bestes Tennis mit ihm gespielt. Sein Vater kennt ihn am besten. Das ist ein Familienprojekt. Es ist die bestmögliche Entscheidung und ich wünsche ihm alles Gute. Er ist ein zu guter Spieler, um da zu stehen, wo er ist", gab sich Ivanisevic versöhnlich.
Tsitsipas war nach einem äußerst enttäuschenden, vergangenen Jahr zuletzt in der Weltrangliste abgerutscht. Inzwischen belegt der Sandplatz-Spezialist nur noch den 29. Platz des ATP-Rankings.
Das könnte Dich auch interessieren: Nächste Premiere für Engel: Quali bei US Open sicher
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/07/25/image-31668f85-40b1-4dfb-8e91-38f2cd5944ac-85-2560-1440.jpeg)
Williams-Comeback endet im Achtelfinale - Highlights
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/09/16/image-7b588819-c629-4120-80b7-28d29eeec768-68-310-310.jpeg)