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Johanna Konta widerspricht Serena Williams in der Sexismus-Debatte

"Hasse mich nicht, Serena!" Konta widerspricht Williams bei Sexismus-Debatte
Von tennisnet.com

27/11/2018 um 12:55

Bei einem Auftritt in der Universitätsunion Oxford hat sich die Britin Johanna Konta zu der Sexismus-Debatte um Serena Williams im Finale der US Open 2018 gegen Naomi Osaka geäußert. "Ich denke nicht, dass es eine sexistische Sache war. Ich denke, es waren Emotionen, die sich hochgeschaukelt haben - nach dem Schneeballprinzip", sagte die ehemalige Weltranglisten-Vierte.

"Das ist es, was ich glaube", erklärte die im australischen Sydney geborene Konta und fügte schmunzelnd hinzu:

"Hasse mich nicht, Serena! "

Kein Verständnis für Sexismus-Debatte

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Konta, die britische Nummer eins, konterte nun. Sie sei "auch für Gleichberechtigung". Aber sie finde es deshalb nicht unbedingt auch immer richtig, alles in Richtung der Sexismus-Debatte zu lenken. Nach dem Motto: Weil ich eine Frau bin, bekomme ich das nicht. "Mit diesem Ansatz bin ich nicht immer einverstanden", sagte die Weltranglisten-37. vor den Studenten der Edel-Uni Oxford.

Trotzdem ließ Konta keinen Zweifel daran, dass sie Serena Williams' Bemühen in Sachen Frauenrechte sehr schätze. "Wegen Menschen wie ihr und Billie Jean King sind diesbezügliche Gespräche in Gang gesetzt worden, die Veränderungen bewirken können", meinte die ehemalige Nummer vier der Welt.

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