Nach Kritik an Verhältnis zur Psychologin: Vater von Iga Swiatek schießt gegen Kritiker - "Was habt ihr erreicht?"
VonNiklas Bien
Update 20/02/2026 um 07:45 GMT+1 Uhr
Die Rolle der Psychologen im Team von Iga Swiatek hatte zuletzt kritische Fragen von polnischen Journalisten und einem früheren Trainer der Polin aufgeworfen. Tomasz Swiatek, der Vater der 24-Jährigen, hat seinem Ärger über die Kritik nun mit deutlichen Worten Luft gemacht. "Was habt ihr beide erreicht? Fast nichts, kümmert euch um eure eigenen Angelegenheiten", schrieb der frühere Ruderer.
Highlights: Swiatek dreht Match gegen Kasatkina
Quelle: Perform
Auslöser des emotionalen Ausbruchs von Tomasz Swiatek war der Besuch von Artur Sostaczko, einem früheren Jugendtrainer der Weltranglistenzweiten, im Podcast "Trzeci Serwis" mit Host Lechem Sidorem.
Dabei wurde auch das Verhältnis von Swiatek mit ihrer Psychologin Daria Abramowicz thematisiert.
"Ich kenne keinen anderen Fall, in dem ein Spieler Tag und Nacht mit einem Psychologen verbringt. Es gibt gemeinsame Urlaube, Spiele, Kinobesuche", sagte Sostaczko, fügte aber an: "Aber wenn es Iga guttut, werde ich sie nicht davon abhalten."
Danach betonte Swiateks früherer Trainer, dass er einer sechsmaligen Grand-Slam-Siegerin keinen Rat geben könne. Podcast-Host Sidorem hielt aber mit deutlicher Kritik dagegen.
Swiatek schießt gegen Podcast-Duo
"Bei den Australian Open und in Doha war nicht klar, ob Daria Abramowicz überhaupt hilfreich war. Iga ist ein Nervenbündel. Sie hat keine Mechanismen, die sie anwenden könnte, wie beispielsweise Gebärdensprache", betonte Sidorem.
Sostaczko empfahl Swiatek und Abramowicz daraufhin, "dass es sich vielleicht lohnen würde, während der Vorbereitungsphase eine Weile getrennt Urlaub zu machen."

Daria Abramowicz und Iga Swiatek beim Masters in Doha.
Fotocredit: Getty Images
Grund genug für Tomasz Swiatek unter dem Podcast auf Youtube mit einer scharfen Nachricht zu reagieren.
"Was habt ihr beide erreicht? Fast nichts, kümmert euch um eure eigenen Angelegenheiten. Ihr habt keine Ahnung", kommentierte der 61-Jährige, der 1988 als Ruderer bei den Olympischen Spielen teilgenommen hatte.
Schon im vergangenen Jahr Kritik
Grundsätzlich ist das Thema um Swiatek und Abramowicz nicht neu. Im vergangenen März hatte der polnische Sportpsychologe Dariusz Nowicki bereits von einem "gestörten Verhältnis" der beiden auf professioneller Ebene gesprochen.
Das mache er daran fest, dass die Psychologin bei Spielen ihrer Klientin Emotionen zeige. Das dürfe nicht sein, so Nowicki gegenüber "Interia Sport".
"Daria ist für mich eine ständige Quelle der Unterstützung, jemand, dem ich vertraue", hatte Swiatek damals geantwortet.
Nach dem Viertelfinalaus von Swiatek in Doha gegen Maria Sakkari ist die Kritik nun wieder lauter - genau wie der Gegenangriff von Tomasz Swiatek.
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Quelle: Perform
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