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Novak Djokovic: Marion Bartoli erklärt, warum die Fans den Superstar nicht lieben wie Federer und Nadal
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Publiziert 22/08/2023 um 08:54 GMT+2 Uhr
Die ehemalige Wimbledon-Siegerin Marion Bartoli hat Gründe genannt, weshalb Novak Djokovic trotz seiner großen Erfolge seine Karriere wohl ohne die universelle Liebe der Tennisfans beenden wird. Dabei spielen vor allem seine größten Konkurrenten Roger Federer und Rafael Nadal laut der Französin eine entscheidende Rolle, wie sie gegenüber "Tennis365.com" verriet.
Novak Djokovic
Fotocredit: Getty Images
"Es war mehr das Timing als alles andere. Wenn man mit allen Spielern und Fans auf der ganzen Welt spricht, mögen die Leute Novaks Persönlichkeit und haben großen Respekt vor seinem Spiel", sagte die Wimbledonsiegerin von 2013.
Doch an der Sympathie der Tennisfans auf der ganzen Welt gegenüber Federer und Nadal käme Djokovic schlichtweg nicht vorbei.
"Für Roger spricht die Eleganz, Rafa dagegen galt als Kämpfer, der 14 Mal in Roland Garros gewonnen hat. Aber niemand mag den Dritten", erklärte die Französin, wie die Sympathiepunkte der Fans bei den "Big Three" verteilt sind.
"Wenn Novak nur einen einzigen anderen großen Konkurrenten gehabt hätte, hätte er eine viel größere Fangemeinde gehabt", ist sich Bartoli sicher.
Djokovic zieht aus Unbeliebtheit seine Kraft
"Ich denke, er hat den Respekt von allen gewonnen, aber was die Liebe angeht, ist das etwas anders. Es liegt einfach in der menschlichen Natur, dem einen oder dem anderen zuzujubeln, und den dritten will man nicht", fuhr die ehemalige Wimbledonsiegerin fort.
Doch Bartoli ist sich sicher, dass Djokovic Kraft daraus zieht, bei den Fans nicht der Beliebteste zu sein: "Ich habe einfach das Gefühl, dass Novak sich immer steigert und noch stärker ist, wenn er gegen Widrigkeiten antritt. Er mag es, gegen sie zu spielen und anzutreten."
Einzig beim ersten Grand Slam des Jahres in Australien profitiere Djokovic von seiner großen Fangemeinde in Down Under.
"Die Australian Open sind etwas anderes, weil die serbische Gemeinde dort so groß ist, aber die anderen drei (Grand Slams, Amn. d. Red.) sind eine größere Herausforderung für ihn", erklärte die ehemalige Weltklasse-Tennisspielerin, die nun als TV-Expertin fungiert.
Bartoli: Djokovic der Größte
Was die Erfolge angeht, glaubt Bartoli trotz aller Widerstände, dass der serbische Tennisstar der erfolgreichste Spieler in naher Zukunft bleiben wird. Daran wird aus Sicht der Französin auch Alcaraz nichts ändern.
"Ich denke, wenn er seine Karriere beendet, wird er höchstwahrscheinlich derjenige mit den meisten Grand-Slam-Siegen sein und auch der, der sonst alles erreicht hat", sagte die 38-Jährige.
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Thriller im Hochofen! Djokovic nimmt Revanche für Wimbledon
Quelle: Eurosport
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