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Neue Details zum "Six Kings Slam" bekannt: Veranstalter schütten Mega-Preisgeld aus und tricksen wegen ATP
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Publiziert 08/02/2024 um 00:01 GMT+1 Uhr
Das ausgeschriebene Preisgeld für den "Six Kings Slam", ein Tennisturnier in Saudi-Arabien, bei dem Novak Djokovic, Rafael Nadal, Jannik Sinner, Carlos Alcaraz, Daniil Medvedev und Holger Rune teilnehmen, hat für mächtig Aufsehen gesorgt. Die Veranstalter des Showevents, das in Riad ausgetragen werden soll, stoßen mit der Siegprämie in neue Sphären im Herrentennis vor.
Rafael Nadal
Fotocredit: Getty Images
Sechs Millionen Euro sahnt der Gewinner des Turniers laut einem Bericht im "Telegraph" ab. Das ist rund doppelt so viel, wie Carlos Alcaraz für seinen Erfolg in Wimbledon im vergangenen Jahr erhielt.
Zudem erhält jeder Teilnehmer eine Antrittsprämie in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Rechnet man das zusammen, kommt der Sieger des Events auf 7,5 Millionen Euro - die höchste Prämie, die im Herrentennis jemals ausgeschüttet wurde.
So hoch das Preisgeld, so gering die Bedeutung für die Weltrangliste. Bei dem Turnier, das im Oktober 2024 stattfinden soll, werden keine Weltranglistenpunkte verteilt, da es nicht zum Kalender der ATP-Tour gehört.
Damit die Teilnehmer um Nadal, Djokovic und Co. trotzdem keine Strafe von der ATP aufgebrummt bekommen, wird das Turnier vermutlich im Oktober ausgetragen. Die Regeln der ATP besagen nämlich, dass die Spieler an keinem Showevent teilnehmen dürfen, wenn gleichzeitig ATP-Turniere der 1000er- oder 500er-Kategorie laufen. Im Zeitraum vom 14. bis 20. Oktober würde diese Bedingung erfüllt werden und keine Strafe seitens der ATP drohen.
Veranstalter legen Ruhetag ein
Zudem tricksen die Veranstalter an einer weiteren Stelle, um einen Regelbruch seitens der ATP aus dem Weg zu gehen.
Laut der Statuten der ATP dürfen die Spieler während der laufenden Saison nicht an "inoffiziellen Veranstaltungen" teilnehmen, die "drei oder mehr aufeinanderfolgende Tage dauern. Bei einem Verstoß würde ihnen der Verlust des Platin-Status drohen. Damit genau diese Regel nicht gebrochen wird, wollen die Veranstalter nach zwei Spieltagen einen Ruhetag einlegen und das Turnier in zwei Hälften teilen.
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Quelle: Eurosport
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