Next-Gen-Sieger João Fonseca will die Nummer eins der Welt werden - Ansage an seine "Vorgänger" Sinner und Alcaraz
João Fonseca gewann jüngst die Next Generation ATP Finals in Dschidda und trat damit in prominente Fußstapfen. Nach dem Finalsieg gegen den US-Amerikaner Lerner Tien machte der erst 18 Jahre alte Brasilianer eine vollmundige Ansage: Wie seine Vorgänger Jannik Sinner und Carlos Alcaraz peilt er die Weltspitze an: "Ich hoffe, dass ich das Gleiche oder sogar noch Besseres erreichen kann."
João Fonseca bei seinem Sieg bei den Next Gen Finals 2024
Fotocredit: Getty Images
"Wenn man João zu Beginn des Jahres gesagt hätte, dass er all die Dinge erreichen würde, die er in diesem Jahr geschafft hat, würde er denken, dass es unglaublich ist", sprach der Brasilianer nach seinem Sieg bei den Next Gen Finals in dritter Person über sich.
Es sei "erstaunlich, wie ich mich körperlich und mental verbessert habe. Ich war im Kopf sehr stark und habe Spiele gegen Top-50- und Top-20-Spieler gewonnen."
Fonseca besiegte Tien im Finale am Sonntag 2:4, 4:3(8), 4:0, 4:2. Der 18-Jährige war beim Saisonfinale der Youngster der am niedrigsten gesetzte Spieler, blieb aber in fünf Spielen ungeschlagen und trat damit in die Fußstapfen von Stefanos Tsitsipas (Turniersieger 2018), Jannik Sinner (2019) und Carlos Alcaraz (2021).
Das Jahr 2024 hatte der Brasilianer außerhalb der Top 200 begonnen, steht nun aber auf Platz 145 der Weltrangliste. Anfang des Jahres gewann er in Lexington seinen ersten Challenger-Titel. In Rio gelang ihm im Februar der Einzug ins Viertelfinale, ebenso im April in Bukarest. In Madrid konnte er Ende April sein erstes Spiel bei einem Masters gewinnen.
Fonseca: "Spiele gerne gegen die großen Jungs"
"Ich bin stolz auf mich, aber natürlich will ich mehr", sagte er in Dschidda: "Mein Traum ist es, die Nummer eins zu werden. Aber erstmal möchte den Moment genießen. Ich bin sehr zufrieden und dankbar für dieses Jahr."
2025 soll es jedoch noch weiter nach oben gehen.
"Ich spiele gerne gegen die großen Jungs. Ich mag es, wenn ich ein schwieriges Match in einem großen Stadion habe. Ich liebe den Druck. Ich gehöre auf die Bühne des Tennissports, wo man mutig sein muss, wo man zum Schlag ausholen muss. Ich glaube, ich habe mich sehr verbessert", sagte er.
Fonseca macht sich selbst "guten Druck"
Der Druck, den er sich selbst mache, sei "ein guter Druck", meinte der junge Mann aus Rio: "Der Sieg beim Next Gen zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin."
In Bezug auf die Turniersieger zuvor - wohlgemerkt auch Sinner und Alcaraz - sagte er: "Ich hoffe, dass ich das Gleiche oder sogar noch Besseres erreichen kann als das, was sie getan haben, tun und noch tun werden. Ich freue mich darauf, mit ihnen zu spielen, und ich hoffe, dass ich bei Grand Slams in großen Matches antreten kann. Das ist mein Ziel."
An Selbstbewusstsein scheint es Fonseca jedenfalls nicht zu mangeln. "Ich muss daran glauben, dass ich, wenn ich bei einem Turnier antrete, auch gewinnen kann", fügte er hinzu.
Das könnte Dich auch interessieren: McEnroe, Sinner, Nadal: Eurosport zeigt Tennis-Dokumentationen
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/04/30/3959465-80384008-2560-1440.png)
Tennis : Roland-Garros - Top 10 Nadal
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/18/image-ec453673-a7e8-4c9b-a566-6689a5fb6276-68-310-310.jpeg)