Novak Djokovic trennt sich von Trainer Marian Vajda - Slowake war 15 Jahre an der Seite des Serben

Novak Djokovic hat die Trennung von seinem langjährigen Trainer Marian Vajda bekanntgegeben. Der 20-malige Grand-Slam-Gewinner aus Serbien teilte am Mittwoch auf seiner Homepage mit, dass man sich bereits nach den ATP Finals im vergangenen November auf das Ende der Zusammenarbeit geeinigt habe. Zuvor hatte der Tennis-Experte Sasa Ozmo via Twitter über die Trennung berichtet.

Novak Djokovic und sein ehemaliger Trainer Marian Vajda

Fotocredit: Getty Images

"Marian war während der wichtigsten und denkwürdigsten Momente meiner Karriere an meiner Seite", sagte der 34-Jährige.
Der Rest des Teams, bestehend aus Trainer Goran Ivanisevic, den beiden Physiotherapeuten Milian Amanovic und Ulises Badio sowie Fitnesstrainer Marco Panichi bleibt jedoch unverändert, wie "Tennis Majors" berichtet.
Djokovic hatte mit dem slowakischen Coach bereits seit 2006 zusammengearbeitet, 2017 trennten sich die beiden für ein Jahr. Als Boris Becker die langjährige Nummer eins der Welt zwischen 2013 und 2016 betreute, nahm der Slowake eine kleinere Rolle im Trainerteam ein. Während Wimbledon 2019 stieß Ivanisevic zum Team.
"Zusammen haben wir einige unglaubliche Dinge erreicht und ich bin sehr dankbar für seine Freundschaft und seinen Einsatz in den vergangenen 15 Jahren", erklärte Djokovic in seinem Statement.

Marian Vajda glücklich über Arbeit mit Novak Djokovic

Vajda blicke auf die Zeit mit dem Serben mit "immensem Stolz" zurück. "Während meiner Zeit mit Novak hatte ich das Glück zu sehen, wie er zu dem Spieler wurde, der er heute ist", sagte Vajda, der nicht bei Djokovics Team in Melbourne gesichtet worden war, bevor dieser aus Australien ausgewiesen wurde.
Hinter Djokovic liegen turbulente Wochen. Neben der Ausweisung aus Australien wegen seiner fehlenden Corona-Schutzimpfung, verlor der Serbe am Montag offiziell seinen Status als Nummer eins der Weltrangliste an den Russen Daniil Medvedev.
(mit SID)
picture

Wilander exklusiv: So sollte man mit den russischen Profis umgehen

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung