Novak Djokovic kritisiert Unterschiedlichkeit der Tennisbälle wegen Verletzungsrisiko und fordert einheitliche Bälle

Novak Djokovic hat sich auf seiner Pressekonferenz vor dem ATP-1000-Masters in Paris-Bercy über die bei den ATP-Turnieren eingesetzten Bälle beklagt. Es sei ein Problem, dass die Bälle von Turnier zu Turnier unterschiedlich seien. Dies erhöhe das Risiko von Handgelenks-, Ellbogen- oder Schulterverletzungen. Sein Vorschlag: Bis zu den French Open solle mit dem gleichen Balltyp gespielt werden.

Alcaraz and Djokovic practice together at Paris Masters

Quelle: SNTV

Das Bälle-Thema wird in der Tennisszene wegen der Verletzungsgefahr schon seit einiger Zeit lebhaft diskutiert. Djokovic: "Es ist ein Problem und wir beschweren uns darüber."
Der Serbe machte deutlich: "Ich denke, es braucht etwas mehr Vereinheitlichung, um Verletzungen an den Handgelenken, Ellbogen und Schultern zu vermeiden." Die Qualität der Bälle an sich sei relativ, da Spieler etwa abhängig von ihrem Stil oder dem Platz unterschiedliche Bälle bevorzugen würden.
Der 36-Jährige hofft auf eine baldige Besserung der Situation: "Wenn ich es richtig verstehe, gibt es bald Konferenzen, bei denen verschiedene Optionen geprüft werden. Es wäre schön, wenn die Tour vor Roland-Garros mit dem gleichen Ball gespielt würde."
Djokovic erkennt an, dass eine Vereinheitlichung kein Selbstläufer ist. "Viele Faktoren sind im Spiel, um diese Veränderung zu verwirklichen. Marken und Turniere müssen berücksichtigt werden. Wir als Spieler wollen einfach nur Verletzungen verhindern."
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Quelle: Perform

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