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Novak Djokovic trennt sich von Trainerteam: "Zeit für eine Veränderung"
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Publiziert 05/05/2017 um 12:39 GMT+2 Uhr
Der serbische Tennisprofi Novak Djokovic hat sich einvernehmlich von seinem Trainer Marian Vajda getrennt. Wie Djokovic auf seiner eigenen Homepage mitteilte, sei es "Zeit für eine Veränderung", er müsse frisch durchstarten, um seine Leistung weiter zu verbessern. Neben seinem Coach verlassen auch Fitness-Trainer Gebhard Phil Gritsch und Physiotherapeut Miljan Amanovic das Team-Djokovic.
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Auf seiner Webseite veröffentlichte Novak Djokovic ein Statement, in dem er sich bei seinem Team und Trainer für die lange Zusammenarbeit bedankt:
Nach Angaben des Serben fiel die Entscheidung bereits nach dem Masters-Turnier in Monte Carlo im April. Was mit seinem umstrittenen spanischen Mentaltrainer Pepe Imaz passiert, teilte Djokovic nicht mit.
Mit neuer Energie aus dem Formtief
Noch im vergangenen Jahr dominierte Djokovic die Konkurrenz und untermauerte seinen Status als Nummer eins der Welt. Doch nach dem Sieg der French Open 2016 bröckelte Djokovics Form immer weiter, bis er im November schließlich die Weltranglisten-Führung an Andy Murray verlor.
Auch in dieses Tennis-Jahr startete der "Djoker" nur schleppend. Ausschließlich beim Titelgewinn bei den Katar Open Anfang Januar schaffte er es über das Viertelfinale hinaus.
Diese Entwicklung seines Schützlings veranlasste auch Trainer Vadja über eine Trennung nachzudenken:
Wie geht's weiter?
Mit welchem Trainer er zukünftig arbeiten wird, wisse der 29-Jährige noch nicht. Er sei noch auf der Suche nach einem Coach mit dem er sich "auf professioneller Ebene verbunden" fühlt.
"Ich werde mit der Unterstützung meiner Familie und meines Managements eine Weile alleine auf der Tour sein. Ich werde die Öffentlichkeit informieren sobald ich die richtige Person gefunden habe", erklärte Djokovic.
Erst im vergangenen Jahr hatten sich Djokovic und sein Trainer Boris Becker getrennt. Nach drei erfolgreichen Jahren hatten beide gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden.
In dieser Zeit hatte der Serbe seinen Titelsammlung um 25 Turniersiege erweitert, darunter sieben Grand-Slam-Titel.
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