Olympia 2024 - Tennis: Danielle Collins wirft Iga Swiatek nach ihrer Aufgabe im Viertelfinale "Falschheit" vor

Danielle Collins schied nach einem dramatischen Viertelfinale gegen die "Sandplatz-Königin" Iga Swiatek aus. Beim Stand von 1:4 im dritten Satz gab die US-Amerikanerin verletzungsbedingt auf. Im Anschluss an das Match richtete sie Vorwürfe von "Falschheit" und "Unerhrlichkeit" in Richtung der Polin in Bezug auf ihre Verletzung. Zuvor schon gab es einige Spannungen zwischen den Spielerinnen.

Paris 2024 - Swiatek vs. Collins - Olympia-Highlights

Quelle: Eurosport

"Ich habe Iga gesagt, dass sie sich die Unehrlichkeit gegenüber meiner Verletzung sparen kann", sagte Collins nach dem SpieI. "Viele Dinge passieren vor der Kamera, und es gibt viele Leute, die viel Charisma haben und auf eine Weise vor der Kamera agieren, aber ganz anders hinter verschlossenen Türen."
Swiatek baute ihre Siegesserie auf Sand damit auf 23 Spiele aus. Den ersten Satz gewann sie erwartungsgemäß mit 6:1 gegen die Nummer acht der Setzliste. Im zweiten Satz erlaubte sich die Polin eine Schwächephase und Collins konnte nach einem 6:2 ausgleichen.
Auf die Palme gebracht hatte die US-Amerikanerin eine lange Toiletten-Pause, die sich Swiatek nach dem zweiten Durchgang nahm.
Nach Wiederaufnahme des Matches führte die Poliein dann schnell mit 3:0 - dann war es Collins, die mit ihrem Physio in die Katakomben verschwand. Beim Stand von 4:1 und 30:15 gab die 32-Jährige auf und sagte in Richtung des Schiedsrichters "Ja, ich kann nicht spielen".
"Ich hatte einfach nicht das schönste Erlebnis", sagte die US-Amerikanerin, die zum Saisonende ihre Karriere beenden wird. "Ich glaube nicht, dass irgendjemand unehrlich sein muss. Jeder kann einfach so sein, wie er ist. Das kann ich akzeptieren, aber ich brauche diese Falschheit nicht."

Swiatek abgeschossen - eisiger Handshake zum Spielende

Zu Beginn des dritten Satzes wurde Swiatek am Netz von einer Rückhand der Miami-Siegerin an der Seite getroffen und ging zu Boden. Sie konnte das Spiel aber fortsetzen, nachdem auch Collins sofort zu ihr geeilt war.
Die Gratulation am Netz geriet dann von beiden Seiten eher kalt. "Da müssen sie sie selbst fragen, denn ich habe keine Ahnung, was passiert ist", sagte Swiatek nach dem Spiel gegenüber Eurosport.
"Ich will nicht in Details gehen, denn das ist ihr letztes Jahr auf der Tour", fügte sie hinzu. "Ich wünsche ihr nur das Allerbeste".
Swiatek trifft im Halbfinale auf die Kerber-Bezwingerin Zheng Qinwen aus China.
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Kerber und Becker exklusiv bei Eurosport: Feuchte Augen in Paris

Quelle: Eurosport

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