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Alexander Zverev reagiert auf Kritik von Boris Becker: "Weiß, woran ich arbeiten muss"
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Publiziert 16/07/2021 um 08:40 GMT+2 Uhr
Auch in Wimbledon konnte sich Alexander Zverev in diesem Jahr nicht den Traum vom ersten Grand-Slam-Titel erfüllen. Im Anschluss hatte Eurosport-Experte Boris Becker im Podcast "Das Gelbe vom Ball" erklärt, dass Zverev an sich selbst scheitere. In der "Bild" reagierte der 24-Jährige nun auf Beckers Kritik und betonte, dass er wisse, an welchen Punkten er arbeiten muss, um Titel zu gewinnen.
Alexander Zverev reagiert auf die Kritik von Boris Becker
Fotocredit: Getty Images
Auch im 24. Anlauf wollte es nicht klappen. Alexander Zverev muss nach seinem Achtelfinal-Aus in Wimbledon weiter auf den Gewinn des ersten Grand-Slam-Titels warten. Beim Turnier im All England Lawn Tennis & Croquet Club scheiterte der 24-Jährige am vier Jahre jüngeren Félix Auger-Aliassime in fünf Sätzen.
Eurosport-Experte Boris Becker analysierte Zverevs Leistung im "Das Gelbe vom Ball"-Podcast und konstatierte: "Zverev scheitert an Zverev und nicht am Gegner."
Das Ausscheiden gegen Auger-Aliassime habe sich Zverev folglich selbst eingebrockt. "Es war eine Achterbahnfahrt. Teilweise Weltklasse, teilweise gar nicht gut. Er macht nach wie vor die gleichen Fehler, das ist eben das nervige", erklärte Becker weiter. Das sei insofern ärgerlich, da der ehemalige Wimbledon-Champion bei Zverev das Potential für den großen Wurf sieht.
In den entscheidenden Momenten sei der Hamburger aber zu passiv. "Er steht hinter der Grundlinie und hofft, dass er Gegner einen Fehler macht", beklagte Becker und ergänzte: "Das langt gegen die schlecht Platzierten, aber die Besseren machen eben keinen Fehler."
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In der "Bild"-Zeitung hat Zverev nun auf die Kritik Beckers reagiert. "Ich weiß, woran ich arbeiten muss, um Grand Slams zu gewinnen, und das tue ich", erklärte Zverev und betonte: "Ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg."
Sauer über Beckers Kritik war der Weltranglisten-Sechste aber nicht. "Boris und ich kennen uns schon lange. Da weiß einer, was der andere denkt. Boris‘ Meinung kenne ich ja. Die ist ja nicht neu", sagte Zverev und richtete den Fokus stattdessen auf das nächste Turnier: "Mir geht es jetzt darum, dass ich Gold für Deutschland hole und darauf bereite ich mich vor."
Gold für Deutschland - das gelang auch Becker 1992 im Doppel an der Seite von Michael Stich.
DAS GELBE VOM BALL: Der Tennis-Podcast von Eurosport
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