Porsche Tennis Grand Prix: Paula Badosa schlägt Diana Shnaider trotz Problemen zum Auftakt in Stuttgart
Paula Badosa hat mit etwas Mühe die 2. Runde beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart erreicht. Die Spanierin, die zuletzt immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, setzte sich zum Auftakt gegen die Russin Diana Shnaider mit 6:3 und 6:4 durch. Nächste Gegnerin der 26-Jährigen ist nun die Weltranglistenzweite Aryna Sabalenka aus Belarus, die zum Start ein Freilos hatte.
Auftakthürde gemeistert: Badosa trotzt Aufschlagproblemen
Quelle: Eurosport
"Es war sehr hart. Ich brauche mehr Matches, um mir Selbstvertrauen zu holen. Ich war wirklich nervös. Sie hat gut gespielt, ich bin froh, dass ich gewonnen habe", sagte Badosa, nachdem sie nach 1:40 Stunden ihren fünften Matchball verwandelt hatte, im On-Court-Interview.
In einem speziell im ersten Satz (33 Unforced Errors; 21 Shnaider, 12 Badosa) aufgrund von vielen Fehlern zerfahrenen Spiel präsentierte sich die ehemalige Nummer zwei der Welt in den entscheidenden Momenten nervenstark. Badosa wehrte alle acht Breakbälle gegen sich ab, was letztlich der Schlüssel zum Erfolg gegen ihre risikofreudige Gegnerin (23 Winner - Badosa 15) war.
Darauf angesprochen, ob sie wisse, wie viele Breakbälle sie insgesamt abwehrt habe, entgegnete Badosa: "Das weiß ich, aber ich weiß auch, wie viele Doppelfehler ich mir geleistet habe." Insgesamt waren es ganze zehn Stück (bei vier Assen).
Gänzlich zufrieden war die Spanierin, die in der jüngeren Vergangenheit immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde und aufgrund von Rückenproblemen weite Teile der vergangenen Saison verpasste, daher nicht.
Badosa schwärmt von Porsche Tennis Grand Prix
"Wenn ich mehr Matches spiele, wird das Selbstvertrauen zurückkommen. Ich bin sehr ungeduldig, das muss ich lernen", erklärte sie und richtete abschließend noch ein paar lobende Worte an das Publikum in Stuttgart: "Es ist toll, wieder zurück zu sein. Ich liebe es, hier zu spielen. Es ist eines meiner Lieblingsturniere, wir Spielerinnen fühlen uns richtig wohl."
Ebenfalls in der zweiten Runde steht Sachia Vickery (USA), die im Duell der Qualifikantinnen die Belarussin Aliaksandra Sasnovich mit 7:6 (7:2), 7:5 bezwang. Am Abend setzte sich zudem Veronika Kudermetova gegen die ehemalige French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova mit 5:7, 6:4, 6:4 durch.
Die Russin trifft in Runde zwei nun auf die Wimbledon-Siegerin des Jahres 2022, Elena Rybakina (Kasachstan), die zunächst ein Freilos hatte.
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