Eurosport
Roger Federer | Plan stößt bei DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff auf Ablehnung
Von
Publiziert 25/04/2020 um 17:38 GMT+2 Uhr
DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff hält nicht viel von Roger Federers Vorschlag, ATP und WTA zu vereinigen. Das sagte er bei "tennisnet" im "Instagram"-Gespräch mit Christopher Kas. "Man muss die ganze Sache grundsätzlich angehen. Der Weltverband muss den Sport leiten", so Hordorff. Dass es ATP (Profivereinigung Männer) und WTA (Profivereinigung Frauen) gebe, sei die Schuld des Weltverbandes ITF.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
"Wenn die ITF einen gescheiten Job machen würde, bräuchte keiner die ATP und die WTA", so Hordorff. Stattdessen habe man dafür gesorgt, dass die Spieler komplett das Vertrauen in den Weltverband verloren hätten.
"Das Entscheidende ist, dass die Gelder, die erwirtschaftet wurden, gerecht verteilt werden. Und dass auch Verbände überleben können, die kein Major ausrichten. Es kann nicht sein, dass die Grand Slams das ganze Geld verdienen und der Weltverband dann für den Nachwuchs zuständig ist", erläuterte er.
Gstaad Einzel Männer -
Vor Viertelfinal-Einzug: Tsitsipas bezeichnet ATP als "korrupt"
vor 14 Stunden
Hingegen glaubt Hordorff fest an den Erfolg der von Top-Spielern, Verbänden und Grand-Slam-Turnieren organisierten Spendenaktion während der Corona-Pandemie. Damit wollen Stars wie Federer, Rafael Nadal oder Novak Djokovic Profis, die in der Weltrangliste zwischen Platz 250 und 700 liegen, finanziell unterstützen.
Allerdings habe genau diese die Schwächen des Systems noch einmal offengelegt, so Hordorff. "Spieler, die zwischen 200 und 700 stehen, sollten nicht auf Almosen angewiesen sein."
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung