Roger Federer spricht über Karriereende und Titelträume für 2020

Roger Federer hat sich erneut zu seinem Karriereende geäußert und erklärt, er müsse sich nicht mit einem großen Titel verabschieden. Im Interview mit der Presseagentur "AP" sagte der Schweizer: "Ich denke, das Ende muss nicht perfekt sein oder dass man etwas Großes gewinnen muss." Man könne seine Karriere auf viele Arten beenden, "solange man Spaß hat und es etwas bedeutet", so Federer weiter.

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"Ich glaube nicht, dass die Leute sich an die letzten Matches von John McEnroe oder Stefan Edberg erinnern. Das weiß keiner. Man weiß, dass sie Wimbledon gewonnen haben und Dies und Jenes, dass sie die Nummer 1 waren. Ich denke nicht, dass das Ende an sich so wichtig ist", erläuterte der 38-Jährige seine Sichtweise.
Er denke mittlerweile eher wenig über sein Karriereende nach. Federer meinte:

Federer verrät Ziele für 2020

Schon vor zwölf Jahren habe er so empfunden, verriet der Rekord-Grand-Slam-Sieger im Interview. Eine Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber nach einem Ski-Trip sorgte damals für eine Erkenntnis bei Federer:
Der Schweizer erklärte auch, sein Ziel für das kommende Jahr sei "einen der großen fünf Titel zu gewinnen, dazu Olympia". "Ich fände es toll, wenn ich eine dieser Chancen nutzen könnte. Ich weiß, dass es bei den French Open immer etwas schwieriger ist. Jeder Titel ist einfach ein großartiges Gefühl", sagte Federer.

Olympia-Gold fehlt Federer noch

Gerade das Einzel-Gold bei den Olympischen Spielen fehlt dem Schweizer noch in seiner Trophäensammlung. 2008 gewann der Routinier zusammen mit Stan Wawrinka Doppel-Gold in Peking, 2012 in London holte er Silber im Einzel.
Generell wolle er "so viele Titel wie möglich gewinnen", sagte Federer und richtete damit eine Kampfansage in Richtung Konkurrenz.
Aktuell hat der 38-Jährige 103 Turniersiege auf seinem Konto. Seinen letzten Grand-Slam-Titel holte Federer 2018 bei den Australian Open. 2019 unterlag er im längsten Wimbledon-Finale der Geschichte Novak Djokovic.
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