Roger Federer genießt das Leben im Tennis-Ruhestand: "Hätte früher in Rente gehen sollen" - lobende Worte für deutsche Golf-Legende Bernhard Langer

Zwei Jahre nach seinem offiziellen Ende als Profi-Tennisspieler genießt Superstar Roger Federer das Rentner-Dasein in vollen Zügen. "Ich scherze immer, ich hätte früher in Rente gehen sollen", sagte er am Rande des Golf-Masters in Augusta. Dort erlebt er Bernhard Langer auf dessen Ehrenrunde - und findet nur positive Worte für die deutsche Golf-Legende. Besonders ein Umstand beeindruckt Federer.

Roger Federer im April in Monte Carlo.

Fotocredit: Imago

Zweieinhalb Jahre ist Roger Federer nun schon offiziell in Tennis-Rente - und ein Zurück soll es auch nicht mehr geben. Der 43-jährige Schweizer genießt sein neues Leben nach dem Profisport.
Das erzählte er gegenüber Mercedes-Benz am Rande des Golf-Masters in Augusta, das er als interessierter Zuschauer besucht. "Ich scherze immer, ich hätte früher in Rente gehen sollen, dann hätte ich mehr Zeit gehabt, denn ich bin so glücklich im Ruhestand", sagte er.
Er habe Zeit gebraucht, um sich besser zu organisieren, aber auch das habe er inzwischen "im Griff". "Ich möchte viel Zeit mit meinen Kindern verbringen", so der 20-fache Grand-Slam-Sieger. Auch Reisen mit der Familie seien wichtig geworden.
Federer und seine Frau Mirka haben zweimal Zwillinge: Die Jungs sind elf, die Mädchen bald 16. "Es war eine großartige Zeit, um die Familie zusammenzubringen und ein großer Spaß für uns alle."

Federer schwärmt von Langer

Zu den Aktivitäten im Ruhestand gehört auch das prestigeträchtigste Golf-Event im Kalender, das er derzeit in Augusta besucht. Dort ist der deutsche Bernhard Langer gerade auf Abschiedstour.
Federer verneigt sich vor dem 67-Jährigen und seiner langen Karriere: "Es ist nicht so, dass er nur hier und da ein Turnier spielt - er spielt sehr viel, und das ist in seinem Alter phänomenal. Dass er 41 Mal hier in Augusta gespielt hat, ist unglaublich."
Langer habe allen gezeigt, dass es möglich ist, so lange zu spielen. "Meine größte Gratulation geht an Bernhard Langer."
Er sei sich sicher, dass dieser Dankbarkeit und "auch ein wenig Traurigkeit" empfinde, wenn er an das Ende seiner Karriere denkt. Damit kennt sich Federer ja nun auch aus.
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Quelle: Perform


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