Six Kings Slam: Jannik Sinner fegt Daniil Medvedev vom Platz - Südtiroler jetzt im Halbfinale gegen Novak Djokovic
Jannik Sinner hat zum Auftakt des hochdotierten Six Kings Slam in Riad (Saudi-Arabien) seine Ausnahmestellung im Herren-Tennis unter Beweis gestellt. Im Viertelfinale des erstmals ausgetragenen Einladungsturniers schlug die Nummer eins der Welt den Weltranglistenfünften Daniil Medvedev in nur 69 Minuten glatt 6:0, 6:3. In Saudi-Arabien geht es für den Sieger um sechs Millionen Dollar Preisgeld.
Jannik Sinner beim Six King's Slam im Einsatz gegen Daniil Medvedev
Fotocredit: Getty Images
Kurzer Prozess: Jannik Sinner ist im Eiltempo ins Halbfinale des umstrittenen Show-Turniers "Six Kings Slam" gestürmt.
Nach dem lockeren 6:0, 6:3 gegen Daniil Medvedev wartet auf die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste nun das Halbfinalduell mit dem Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic. Der Serbe ist bereits für die Vorschlussrunde gesetzt.
Vor überschaubarer Kulisse in Riad brauchte der bestens aufgelegte Sinner gegen den schwer frustrierten Medvedev nur 1:09 Stunden. Wenige Tage nach seinem Masters-Titel in Shanghai peilt der Italiener in den kommenden Tagen den nächsten Triumph an.
"Es ist ein besonderer Ort - wir lieben es alle, hier zu spielen", sagte Sinner nach dem Match.
Sinner hofft auf spektakuläres Djokovic-Match
"Es war eine sehr gute Leistung, wenn man bedenkt, dass ich erst kurz hier bin und nur eine Trainingseinheit hatte", fuhr der Südtiroler fort.
Zum Halbfinale mit Djokovic meinte er: "Wir kennen uns mittlerweile sehr gut, ich hoffe auf ein gutes Match mit großartigem Tennis."
Der spektakulär vermarktete Six Kings Slam und die Teilnahme der Topstars des Sports sorgte im Vorfeld für Diskussionen. Kritiker werfen dem Austragungsort Saudi-Arabien vor, mithilfe von "Sportswashing" Verfehlungen wie Menschenrechtsverletzungen übertünchen zu wollen.
Medvedev kriegt 1,5 Mio. Dollar für Kurzeinsatz
Interessant ist der Starauflauf in Riad auch im Angesicht der schwelenden Belastungsdiskussion im Profitennis. Carlos Alcaraz, der zuletzt lautstark über den zu vollen Kalender klagte ("er wird uns umbringen"), ist nun wie zuletzt schon in Berlin beim Laver Cup auch in Saudi-Arabien am Start.
Auch Rafael Nadal, der vor kurzem sein Karriere-Ende nach Jahresfrist angekündigt hat, ist in Riad dabei - und gleich für das andere Halbfinale gesetzt, in dem er auf Carlos Alcaraz trifft.
Jeder der sechs Spieler wird Berichten zufolge mindestens 1,5 Millionen US-Dollar für seine Teilnahme erhalten, dem Gewinner winken gar sechs Millionen. Das ist fast doppelt so viel, wie der Weltranglistenerste Sinner für seinen Sieg bei den US Open erhalten hat (3,6 Mio.).
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(mit SID)
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Quelle: Perform
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