Stan Wawrinka dankt Roger Federer für Unterstützung

Stan Wawrinka ist dankbar, in einer Generation mit Rekord-Grand-Slam-Champion Roger Federer zu sein. "Er hat mir viel beigebracht. Als ich auf die Tour kam, war er bereits die Nummer eins der Welt und hatte mehrere Grand Slams gewonnen", sagte der Schweizer im Interview mit "L'Illustré". Nur wenige junge Spieler bekämen die Chance, "mit einem Champion auf diesem Niveau zu trainieren", so Wawrinka.

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"Ich habe es immer geliebt, von anderen zu lernen, und ich sage oft, dass ich viele meiner Grand-Slam-Titel den 'Big Three' (Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic, Anm. d. Red.) verdanke", meinte der 35-Jährige weiter.
Auch wenn die drei großen Stars der Tennis-Szene in den vergangenen 15 Jahren die meisten Grand-Slam-Titel unter sich ausmachten, ist Wawrinka nach eigenen Angaben froh von ihnen gelernt zu haben und Teil derselben Tennis-Generation zu sein.
"Ich bin sicherlich der Spieler, der am meisten mit ihnen trainiert hat. Ich habe sie gesehen, ich habe viele ihrer Spiele gesehen", berichtete der dreimalige Grand-Slam-Champion, der die Australian Open 2014, French Open 2015 und US Open 2016 für sich entscheiden konnte.

Federer "wie ein großer Bruder"

Vor allem Landsmann Federer spielte gleich in den Anfängen eine große Rolle. "Zu Beginn meiner Karriere konnte ich mich auf Rogers Rat verlassen, bevor ich mich den Besten stellte. Er war wie ein großer Bruder auf der Tour", erklärte Wawrinka.
Der Schweizer wurde auch auf den Restart der Tennis-Tour nach der Corona-Pause angesprochen. Am 14. August soll in Washington D.C. das erste offizielle ATP-Turnier nach der monatelangen Unterbrechung beginnen. Zahlreiche Profis haben allerdings Zweifel, ob ein Event in den vom Coronavirus weiterhin hart getroffenen USA verantwortbar ist.
Wawrinka will sich zunächst darauf vorbereiten. "Ich habe mich entschieden, mein Trainingsprogramm auf dieses Datum auszurichten. Denn irgendwann müssen wir eine neue Frist festlegen, auch wenn nichts sicher ist. Die USA befinden sich immer noch mitten in der Covid-19-Krise und niemand weiß, wie sich die Situation dort entwickeln wird", meinte der 35-Jährige.
Dabei verriet Wawrinka auch, dass man hinter verschlossenen Türen darüber rede, "Cincinnati und die US Open an einem Ort zu spielen und Spieler in einem Hotel unterzubringen". Als Sportler sei man ohnehin gewohnt sich anzupassen, erklärte der Schweizer, der die ungewöhnlich lange Tennis-Pause in der Schweiz mit seiner Tochter, Familie und Freunden genoss.
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