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Tommy Haas glaubt an weitere Erfolge von Roger Federer
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Publiziert 09/12/2018 um 18:24 GMT+1 Uhr
Tommy Haas ist davon überzeugt, dass Superstar Roger Federer auch in Zukunft noch große Erfolge einfahren kann. Gleichzeitig erinnert er sich gerne an seine Duelle mit dem Eidgenossen zurück. Besonders der Erfolg auf seiner Abschiedstour in Stuttgart gegen Federer sei für Haas noch einmal ein Highlight zum Karriereende gewesen.
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Die letzte Niederlage und gleichzeitig das letzte Match? Gegen Jan-Lennard Struff in Kitzbühel. Der letzte Sieg auf der ATP-Tour? Gegen Roger Federer in Stuttgart.
Kein Wunder, dass sich Tommy Haas im Gespräch mit dem Portal "Tennis365" eher an die Begegnung mit seinem guten Kumpel Federer erinnern mag als an das letzte Kapitel seiner großen Tenniskarriere
"Gegen Roger zu spielen und ihn auf Rasen zu schlagen, war sicherlich eine erinnerungswürdige Art und Weise, meine Laufbahn zu beenden", erklärte Haas.
Ungeachtet der Tatsache, dass der gebürtige Hamburger danach noch Auftritte in Halle (Niederlage gegen Bernard Tomic), in Wimbledon (Erstrunden-Aus gegen Ruben Bemelmans), in Hamburg (da verlor Haas gegen Nicolas Kicker) und eben in Kitzbühel hatte.
Nicht bereit fürs Viertelfinale
Und auch in Stuttgart bedeutete der Erfolg gegen Roger Federer nicht gleichzeitig den Turniersieg.
Das verlor Haas dann auch glatt gegen Mischa Zverev.
Mittlerweile hat der 40-Jährige mit dem Posten des Turnierdirektors in Indian Wells längst eine neue, lohnende Aufgabe gefunden, das Event von Oracle-Chef Larry Ellison gilt als fünftes Grand-Slam-Turnier.
Roger Federer hat in der kalifornischen Wüste 2017 gewonnen, stand in der jüngsten Ausgabe kurz vor der Titelverteidigung - konnte gegen Juan Martín del Potro aber den Sack nicht zumachen.
Haas glaubt an weitere Federer-Erfolge
Haas glaubt dennoch, dass der 20-fache Major-Sieger noch länger nicht zum alten Eisen zählen wird. "Was kann man über den Kerl sagen?", so Haas.
Er fuhr fort: "Wir hätten gedacht, dass er es in dieser Karriere-Phase etwas ruhiger angehen lässt, aber er legt so viel Wert darauf, seinen Turnierplan zu organisieren und auch seinen Körper aufzupassen, dass man sich gut vorstellen kann, dass er auch noch ein paar weitere Jahre stark spielt."
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