Federer gegen Söderling

"Er war immer schon gefährlich", adelt Roger Federer seinen Viertelfinal-Kontrahenten bei den US Open. Ungewöhnlich, wenn er das über einen sagt, den er in 13 Partien zwölfmal geschlagen hat. Doch Robin Söderling ist einer der unangenehmsten Gegner auf der Tour - und er hat Federer wehgetan.

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"Eine schmerzhafte Niederlage" sei das gewesen bei den French Open vor rund drei Monaten, ist auf Federers Homepage zu lesen. Söderling hatte den Schweizer in Roland Garros in vier Sätzen bezwungen - das erste Mal im 13. Anlauf. Für Federer ging eine Serie zu Ende, nachdem er bis dahin 21 Mal in Serie das Halbfinale bei Grand-Slam-Turnieren erreicht hatte.
Roger F. als Stolperstein
Kein Wunder also, dass er auch jetzt bei den US Open (heute Nacht gegen 3:00 live im TV bei Eurosport) dem Schweden den größten Respekt entgegenbringt. Federer glaubt sogar, dass der Weltranglisten-Fünfte noch gefährlicher geworden ist. Söderling sei nun in der Lage, seine Leistung "konstant abzurufen".
Für den ganz großen Wurf aber hat es noch nicht gereicht für den 26-Jährigen aus dem südschwedischen Tibro. 2009 und 2010 stand er im Finale der French Open, zweimal verlor er - im vergangenen Jahr gegen Federer. Der Basler "torpediert" Söderlings Grand-Slam-Karriere mit schöner Regelmäßigkeit. Zweimal in Wimbledon (2008, 2009) sowie in Roland Garros (2009) und bei den US Open (2009) stand Federer dem Skandinavier im Weg.
"Große Turniere, das macht Spaß"
Kampfansagen oder große Töne spuckt Söderling vor dem Duell aber nicht. "Das sind doch die Spiele, für die man trainiert. Von solchen Matches habe ich geträumt, seit ich mit diesem Sport angefangen habe. Große Courts, große Turniere - das macht Spaß", so der in Monte-Carlo lebende Schwede vor der Neuauflage. Denn bereits vor einem Jahr kreuzten sich die Wege von Federer und Söderling im Viertelfinale von Flushing Meadows. Der "Fed-Express" überrollte ihn damals gleich im ersten Durchgang mit 6:0. Am Ende kam das Aus für Söderling in vier Sätzen.
Der fünffache ATP-Turniersieger will den Spieß nun umdrehen, Selbstvertrauen schöpft er aus seiner Formkurve. "Mein erstes Spiel hier in New York war nicht so gut. Aber dann bin ich von Partie zu Partie besser geworden." Ein Umstand, der auch Federer nicht entgangen sein dürfte - und so ist und bleibt der Halbfinaleinzug ein gefährlicher Auftrag für den Schweizer.
TV-Tipp:
Verfolgen Sie die US Open vom 30. August bis 12. September LIVE im TV bei Eurosport. Im Eurosport Player (www.eurosportplayer.de) können Sie das Grand-Slam-Turnier ebenfalls live verfolgen und zudem in Eigenregie aus bis sechs verschiedenen Courts wählen.
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