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US Open - Angelique Kerber und zwei Power-Frauen: Mats Wilander macht den Titel-Check
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Publiziert 27/08/2018 um 12:54 GMT+2 Uhr
Eine knifflige Frage? Nicht für Eurosport-Experte Mats Wilander. Für den ehemaligen US-Open-Champion haben nur drei Spielerinnen eine realistische Chance auf den Turniersieg in Flushing Meadows. Eine davon ist Angelique Kerber. Die Wimbledon-Siegerin hat laut Wilander gute Möglichkeiten, in New York ihren vierten Grand-Slam-Titel unter Dach und Fach zu bringen.
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Fotocredit: Eurosport
Sieben verschiedene Turniersiegerinnen gab es bei den letzten zehn Grand-Slam-Wettbewerben. Trotz dieser großen Bandbreite steht für Eurosport-Experte Mats Wilander fest, dass der Titel bei den US Open nur über drei Spielerinnen gehen kann:
Den jüngeren Spielerinnen um Titelverteidigerin Sloane Stephens und Madison Keys stellt Wilander ein positives Zeugnis aus, rechnet dem US-Duo aber nur Außenseiterchancen zu. "Die jungen Spielerinnen sind gefährlich, aber ich empfinde nach und nach ein Gefühl wie bei den Männern. Zweifellos können sie das Turnier gewinnen, aber durch die Rückkehr von Serena Williams erhöht sich das Spielniveau, vor allem auch die Intensität."
Wilander, der 1988 die US Open gewann und insgesamt sieben Major-Titel einfuhr, bemängelt, dass den Youngstern (noch) der letzte Wille fehle, um dauerhaft an der Spitze zu stehen:
Findet Williams zu alter Stärke zurück?
Die große Frage in Flushing Meadows wird sein, ob Serena Williams nach ihrer Babypause wieder zu alter Stärke zurückfindet und ähnlich dominant auftreten kann, wie häufig ind er Vergangenheit gezeigt. Eurosport-Experte Wilander zweifelt.
Schwerer Gang für Wozniacki und Scharapowa
Wie bei Williams steht auch hinter der Form von Caroline Wozniacki ein Fragezeichen. Die Australian-Open-Siegerin musste das WTA-Turnier in Washington verletzungsbedingt absagen und auch in Cincinnati gab sie verletzt auf.
Die Dänin plagt sich aktuell mit Problemen am rechten Bein herum. Keine guten Voraussetzungen, um bei beim größten Hartplatzturnier angreifen zu können. Wilander warnt trotzdem davor, Wozniacki bei der Frage nach den Turnierfavoritinnen zu übergehen:
Superstar Maria Scharapowa ist bei den US Open nur an Position 20 gesetzt. Mit Blick auf ihre Dopingsperre und schwankenden Leistungen seit ihrer Rückkehr stellt sich die Frage, ob die mittlerweile 31-Jährige noch die Mittel hat, um auf der Tour erfolgreich zu sein. Wilander glaubt nicht, dass due Russin noch spielt, "um wieder die Nummer eins zu werden. Ich glaube sie spielt weiter, weil sie spürt, dass sie sich selbst noch etwas zu beweisen hat. Sie verbessert sich von Tag zu Tag. Ihr Alter spielt dabei keine Rolle."
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