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US Open

5 Thesen zum US-Open-Start: Deutsche Wachablösung, Djoker entthront

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Alexander Zverev

Fotocredit: Getty Images

VonMarc Hlusiak
25/08/2019 Am 23:16 | Update 26/08/2019 Am 09:10
@mhlus

Mit den US Open steht der letzte Grand Slam des Jahres auf dem Programm - Grund genug, einen Blick in die Glaskugel zu werfen: Wer kann in New York überraschen? Welche Favoriten drohen bereits früh zu scheitern? Wie schlagen sich die deutschen Tennis-Asse? Wir liefern Euch fünf steile Thesen zu Alexander Zverev, Jan-Lennard Struff, Wunderkind Cori Gauff und der wackelnden Serena Williams.

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1. Frühes Aus für Serena Williams

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Serena Williams spielte wenig im Vorfeld der US Open. Einzig in Toronto ging die Grande Dame des Tennis an den Start, konnte dort aber unter anderem Elise Mertens und Naomi Osaka (6:3, 6:4) glatt schlagen.

Im Finale musste sie beim Stand von 1:3 gegen Bianca Andreescu allerdings aufgegeben, Grund waren Rückenbeschwerden. Die 37-Jährige muss den jahrelangen Strapazen des Profisports Tribut zollen. Auch in Flushing Meadows ist das der Fall - und zwar schon in der ersten Runde im Kracher gegen ihre alte Widersacherin Maria Sharapova aus Russland.

2. Struff lässt Zverev hinter sich

Jan-Lennard Struff ist in dieser Saison stark unterwegs. Besonders gegen auf dem Papier stärkere Spieler wächst Deutschlands aktuell zweitbester Tennisspieler regelmäßig über sich hinaus. Dreimal preschte er 2019 bereits in ein Masters-Achtelfinale vor, genauso oft wie Alexander Zverev. Zuletzt in Cincinnati, wo Struff unter anderem Stefanos Tsitsipas ausschaltete. Erst gegen Daniil Medvedev war dann Schluss.

Bei Deutschlands Nummer eins läuft es dagegen in diesem Jahr überhaupt nicht. Zuletzt rutschte Zverev erstmals seit knapp zwei Jahren wieder aus den Top 5 der Weltrangliste. Nur mit einem Turniersieg (Genf) reist der 22-Jährige nach New York.

Auch wenn Struff 31 Plätze hinter Zverev in der Weltrangliste rangiert, wird er in New York die Welle reiten und am Ende besser abschneiden als sein Teamkollege aus dem Davis Cup.

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3. Nadal holt den Titel

Klar, Novak Djokovic ist im Normalfall der Mann, den es für den US-Open-Titel zu schlagen gilt. Das gebietet allein die Statistik: In sieben der vergangenen neun Jahre stand der Serbe im Finale von Flushing Meadows, vier der letzten fünf Grand-Slam-Titel holte er.

Doch in diesem Jahr scheint er schlagbar. Aus zwei Gründen: Zum einen kämpft der 31-Jährige mit Problemen am Ellenbogen, die ihn schon in Cincinnati behinderten (Aus im Halbfinale gegen Daniil Medvedev).

Zum anderen ist Rafael Nadal aktuell in bestechender Form, triumphierte zuletzt beim Masters in Montreal. Bleibt der Mallorquiner gesund, wird er in diesem Jahr den Titel holen. Zum insgesamt vierten Mal in New York.

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00:29:44

4. Gauff erreicht mindestens das Viertelfinale

In Wimbledon startete die US-Amerikanerin mit gerade einmal 15 Jahren zum ersten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier. Das Wunderkind erreichte auf Anhieb das Achtelfinale und elektrisierte die Tennis-Fans.

Auch in New York darf Gauff dank einer Ausnahmeregelung antreten. Eine Wildcard der Veranstalter macht es möglich, dass die Lokalmatadorin und aktuelle Nummer 140 der Welt auf der großen Bühne dabei sein kann.

"The Hype is real": Die Fans werden dem Jung-Star beim Heimturnier noch mal einen enormen Push geben - auch die anstrengende Qualifikation blieb Gauff diesmal erspart.

Mit jugendlicher Leichtigkeit und Frische marschiert die 15-Jährige bis mindestens unter die besten Acht. In der dritten Runde fällt ihrem Siegeszug unter anderem Naomi Osaka zum Opfer.

Cori Gauff

Fotocredit: Getty Images

5. Shooting-Star Medvedev scheitert früh

Daniil Medvedev ist aktuell der Mann der Stunde im Herrentennis und Gewinner der US-Open-Vorbereitung. Drei Finals in 14 Tagen sprechen für sich.

In Washington unterlag er Nick Kyrgios im Finale, in Montreal war er gegen Rafa Nadal chancenlos. Cincinnati wurde dann zu seinem großen Triumph - unter anderem mit Siegen gegen Andrey Rublev und die Nummer eins Novak Djokovic.

Aber Achtung: Die vergangenen Wochen haben Kraft gekostet, sowohl physisch als auch mental. Vor allem auf Letzteres kommt es bei einem Grand-Slam-Turnier an. Medvedev zollt den starken Wochen in Nordamerika Tribut und verabschiedet sich früh.

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