US Open 2023: Alexander Zverev nimmt harte Auslosung gelassen - deutsche Nummer eins verrät bitterste Niederlage

Tennisstar Alexander Zverev hat im Podcast "Einfach mal Luppen" über die aus seiner Sicht schwierige Auslosung bei den US Open gesprochen. "Um ein Turnier zu gewinnen, musst du gegen alle gewinnen“, zeigte er sich im Gespräch mit den Brüdern Toni und Felix Kroos unbeeindruckt von möglichen Duellen mit Jannik Sinner (Achtelfinale), Carlos Alcaraz (Viertelfinale) und Daniil Medvedev (Halbfinale).

ATP : Alex Corretja talks about Alexander Zverev form (ENG)

Quelle: Eurosport

Zverev selbst, der am Dienstag um 17:00 Uhr gegen den Australier Aleksandr Vukic (LIVE im Ticker bei eurosport.de) in das Turnier startet, bevorzugt den Wettkampf mit anspruchsvolleren Gegnern. "Ich mag es auch, eher schwierige Lose zu haben", erklärte er und betonte die mentale Herausforderung gegen in der Rangliste niedriger stehende Spieler anzutreten: "Gegen die schwierigen Gegner spielst du, um zu gewinnen. Gegen die etwas schwächeren Gegner spielst du, um nicht zu verlieren."
Außerdem, so Zverev, müssten die vermeintlich dicken Brocken (Sinner, Alcaraz, Medvedev; Anm. d. Red.) auch erst einmal die vorherigen Runden überstehen.
In Flushing Meadows hatte der 26-Jährige 2020 schon eine Hand an der Trophäe, als er dem Österreicher Dominic Thiem, der Zverev auch in diesen Jahr Titelchancen ausrechnet, nach 2:0-Satzführung im Endspiel noch unterlag und somit in seinem bislang einzigen Grand-Slam-Endspiel eine der bittersten Niederlagen seiner Karriere kassierte.
Der schmerzhafteste Moment seiner Laufbahn sei diese Niederlage jedoch nicht gewesen, denn in New York habe er "nicht gut Tennis gespielt". "Ich war nicht bereit, das Turnier zu gewinnen", bilanzierte er rückblickend.

Verletzung bei den French Open überschattet alles

Am qualvollsten erlebte der Hamburger seine Verletzung im Halbfinale der French Open 2022 gegen Rafael Nadal, mit der er im Anschluss lange zu kämpfen hatte. "Da habe ich mein bestes Tennis gespielt, habe gegen Alcaraz das Viertelfinale gewonnen", gestand der Rechtshänder, der anfügte:
"Da habe ich mehr verpasst als beim US-Open-Finale. Ich hätte mein erstes Grand Slam gewinnen können und ich hätte die Nummer eins der Welt werden können."
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Quelle: Perform

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