US Open 2023: Alexander Zverev wird von John McEnroe in Favoritenkreis auf den Turniersieg aufgenommen
Alexander Zverev findet bei den US Open 2023 zurück zu alter Stärke. Läuft es weiter gut, kehrt der Deutsche in die Top Ten der Weltrangliste zurück. Geht es nach John McEnroe, gehört der 26-Jährige nach seinem Sieg gegen Grigor Dimitrov nun auch zum erweiterten Favoritenkreis auf den Turniersieg. Der Ex-Sieger sieht allerdings Achtelfinal-Gegner Jannik Sinner mindestens als ebenbürtig an.
Alexander Zverev bei den US Open 2023
Fotocredit: Getty Images
2022 hat Alexander Zverev bei den French Open eine gute Chance, Rafael Nadal im Halbfinale zu besiegen - der Rest ist bekannt: Zverev knickte um und fiel danach sieben Monate verletzt aus.
Geht es nach John McEnroe, hat der Deutsche nun aber wieder nahezu seine Bestform erreicht. "Ich glaube, Zverev ist wieder knapp an diesem Niveau dran", sagte McEnroe in New York zu Eurosport.
Er sei sich zwar noch "nicht ganz sicher, ob das Selbstvertrauen dasselbe ist wie bei seinem Spiel gegen Rafa bei den French Open. Aber es kommt langsam."
Zverev ist in New York an Zwölf gesetzt, muss aber keine Punkte aus dem Vorjahr verteidigen, als er verletzungsbedingt fehlte. Heißt: Für den Deutschen sind alle Punkte, die er in der zweiten Jahreshälfte erspielt, ein Bonus für die Weltrangliste.
McEnroe sieht Chancen für Zverev
Bei den US Open, wo Zverev 2020 schon im Finale stand, traut ihm der siebenmalige Grand-Slam-Sieger McEnroe noch einiges zu - zumindest sieht er ihn im Kreis der Favoriten auf den Turniersieg.
"Wenn Sie mich vor dem Turnier gefragt hätten, wären das natürlich Djokovic und Alcaraz gewesen, dann Medvedev und Sinner. Zverev ist jetzt der fünfte", sagte "Johnny Mac".
Das Match in der Night Session gegen den an Sechs gesetzten Sinner sei nun "offensichtlich ein wichtiges Match für beide. Und es geht gerade mal um den Einzug ins Viertelfinale …"
Sollte Zverev Sinner bezwingen und die Konkurrenten Francis Tiafoe (USA) und Alex de Minaur (Australien) in New York nicht weiterkommen als er, würde die deutsche Nummer eins in der Weltrangliste nach den US Open wieder in den prestigeträchtigen Top Ten geführt werden.
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