US Open 2025: Jannik Sinner schlägt Alexander Bublik in 81 Minuten - nun wartet Lorenzo Musetti im Viertelfinale
Update 02/09/2025 um 10:49 GMT+2 Uhr
Jannik Sinner hat bei den US Open 2025 in New York eindrucksvoll seine Titelambitionen unter Beweis gestellt. In einem einseitigen Achtelfinal-Duell ließ der Südtiroler dem Kasachen Alexander Bublik nicht den Hauch einer Chance und siegte in gerade einmal 81 Minuten mit 6:1, 6:1, 6:1. Dabei galt Bublik als Geheimfavorit und war im bisherigen Turnierverlauf ohne Aufschlagspielverlust geblieben.
Jannik Sinner bei den US Open 2025
Fotocredit: Getty Images
"Du bist so gut, das ist verrückt", sagte Alexander Bublik, der Sinner beim letzten Aufeinandertreffen im Juni auf Rasen in Halle noch besiegt hatte, bei der Gratulation am Netz. "Ich bin nicht schlecht, aber du bist der GOAT."
Von Bubliks eigener Klasse war gegen Sinner wenig zu sehen. Schon die ersten beiden Aufschlagspiele gab der 28-Jährige ab - und verlor damit seinen Rhythmus und jegliches Selbstvertrauen.
Den ersten Satz konnte Sinner daher in nur 23 Minuten für sich entscheiden.
Auch im weiteren Verlauf zeigte sich Bublik völlig von der Rolle. Satte 13 Doppelfehler und eine Vielzahl unerzwungener Fehler prägten sein Spiel.
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Jannik Sinner dominiert bei den US Open 2025
Fotocredit: Getty Images
Statt Spannung herrschte im Arthur Ashe Stadium eher betretenes Schweigen und Mitleid mit dem sichtbar frustrierten Kasachen, der selbst mit sarkastischem Lächeln auf seine Leistung reagierte. Den Schlusspunkt setzte - fast sinnbildlich - ein Doppelfehler.
Sinner setzt dickes Ausrufezeichen
Sinner präsentierte sich hingegen in Bestform und zog souverän ins Viertelfinale ein. Ein klares Statement des Weltranglistenersten, der bislang nur in Runde drei gegen Denis Shapovalov einen Satz abgeben musste, auf dem Weg zur Titelverteidigung.
"Er hatte ein sehr schweres letztes Spiel, heute hat er nicht so gut aufgeschlagen wie sonst. Insgesamt bin ich sehr zufrieden", erklärte Sinner nach der Begegnung.
Im Viertelfinale trifft der 24-Jährige auf Lorenzo Musetti. Letzterer spielte zuvor ebenfalls ein souveränes Achtelfinale. In drei Sätzen gewann Musetti gegen den Spanier Jaume Munar (6:3, 6:0, 6:1).
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