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US Open: Alexander Zverev mit vermeintlich freier Bahn ins Finale von New York - ein Hauch von Paris liegt in der Luft
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Update 06/09/2026 um 20:15 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev kommt bei den US Open langsam in Schwung. Nach zwei Zittersiegen zum Auftakt zog der amtierende French-Open-Champion in der 3. Runde gegen den Chilenen Alejandro Tabilo (6:2, 7:6 [7:2], 6:2) ohne ganz großes Drama ins Achtelfinale ein. Doch das soll für den Hamburger nur eine Zwischenstation in New York sein. Immerhin scheint der Weg ins dritte Grand-Slam-Finale in Folge geebnet.
Alexander Zverev musste zum Auftakt der US Open zweimal über fünf Sätze gehen
Fotocredit: Getty Images
Ein einfacher Weg ins Finale der US Open? Die ganz große Chance auf den nächsten Titel? Nein, davon wollte Alexander Zverev im Kabinengang des Arthur Ashe Stadiums nichts wissen.
"Wir haben hier viele Spieler noch im Draw, die besser gespielt haben als ich in den letzten Wochen", sagte der Tennisstar nach seinem Achtelfinaleinzug bei den US Open deutlich genervt: "Hier sind noch immer sehr, sehr gute Spieler dabei."
Im Anschluss an den Dreisatzsieg gegen Alejandro Tabilo, den Zverev wie so oft in diesen Tagen tief in der New Yorker Nacht eingetütet hatte, wollte er sich nur auf sein eigenes Spiel fokussieren - welches ihm so langsam endlich wieder Freude macht.
Beim 6:2, 7:6 (7:2), 6:2 gegen den Chilenen war Zverev zumindest in den Sätzen eins und drei wieder in die Nähe seiner Topform gekommen, gegen den Italiener Luciano Darderi soll es in der Nacht auf Dienstag, wenn die nächste Night Session wartet, weiter bergauf gehen.
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Alexander Zverev steht im Achtelfinale der US Open 2026
Fotocredit: Getty Images
Fritz und Cobolli raus - Weg für Zverev ist frei
Und doch wird auch Zverev nicht entgangen sein, dass nach einem denkwürdigen Samstag in Flushing Meadows zumindest in seiner Turnierbaumhälfte keine großen Namen mehr vertreten sind.
Mit US-Hoffnungsträger Taylor Fritz und Paris-Finalist Flavio Cobolli verabschiedeten sich die letzten beiden Top-Ten-Spieler, auf die Zverev im Halbfinale hätte treffen können. Die Tür zum Endspiel zumindest ist somit weit offen.
Es liegt unbestreitbar ein Hauch von Paris in der lauen New Yorker Spätsommerluft. Bei den French Open waren Zverev damals nach und nach die hochkarätigen Gegner ausgegangen, was er letztlich zum Gewinn seines ersten Grand-Slam-Titels ausnutzte.
Die jetzige Situation erinnert stark daran - und doch gibt es einen entscheidenden Unterschied: Im Finale könnte mit Carlos Alcaraz ein wiedererstarkter siebenmaliger Major-Gewinner warten.
Zverev mit deutlicher Leistungssteigerung gegen Tabilo
"Alcaraz ist im Draw und ich finde, dass er jedes Match besser und besser spielt", betonte deshalb auch Zverev, dann wies er noch auf den formstarken US-Amerikaner Ben Shelton hin.
"In Paris war es ja so, dass ich die Turniere davor nur gegen Jannik Sinner verloren hatte und dann war er auf einmal raus", schloss Zverev.
Dennoch spricht inzwischen wieder viel dafür, dass der Hamburger auch bei den US Open sehr weit kommen kann. Gegen Tabilo legte er über weite Strecken die seltsame Unsicherheit ab, die ihn durch die ersten beiden Runden begleitet hatte. "Das ist ein besseres Match gewesen, der erste und der dritte Satz waren um Welten anders als die letzten paar Tage", befand Zverev.
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Alexander Zverev feiert seinen Einzug ins Achtelfinale bei den US Open
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Zverev richtet Wunsch für Achtelfinale an Turnierdirektor
Dass Zverev kurz nach seinem zeitweise sehr schwachen zweiten Satz frustriert seinen Schläger gegen die Rückwand des Courts geschleudert hatte? Zu diesem Zeitpunkt in den Katakomben der größten Tennisarena der Welt schon fast wieder vergessen. Der Blick richtet sich nach vorne.
Als nächstes wartet nun also der Weltranglisten-22. Darderi. Der hat den French-Open-Sieger in diesem Jahr immerhin bereits bezwungen - beim Sandplatz-Masters in Rom. Trotzdem ist Zverev der klare Favorit; nicht zuletzt, weil er wieder zu seiner Lieblingstageszeit randarf.
"Der Turnierdirektor ist super nett und gibt mir die Wahl", hatte Zverev nach dem Drittrundenmatch erklärt und die nächste Night Session quasi schon angekündigt: "Ich möchte nicht tagsüber spielen, weil ich im Rhythmus bin, wo ich vor vier, fünf nicht einmal schlafen gegangen bin", sagte er. Rund 14 Stunden später wurde sein Wunsch erhört und es stand fest, dass Zverev auch seine vierte Partie im Turnierverlauf nicht vor 21.00 Uhr Ortszeit (3:00 Uhr MESZ) starten wird.
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(SID)
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Ivanovic sieht Zverev "unter dem Radar"
Quelle: Perform
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