US Open - Alexander Zverev scherzt nach glattem Sieg in Runde drei gegen Tabilo: "Mein Coach hat mir erklärt ..."
Eurosport bei GoogleAlexander Zverev hat sich nach seinem Achtelfinaleinzug bei den US Open gelöst gezeigt und war sogar zu Scherzen aufgelegt. "Mein Coach hat mir erklärt, dass ein Best-of-Five-Match gar nicht bedeutet, dass du fünf Sätze spielen musst", witzelte er nach seinem Sieg gegen Alejandro Tabilo im On-Court-Interview mit Andrea Petkovic. In den Runden zuvor hatte Zverev Schwerstarbeit verrichten müssen.
Alexander Zverev scherzt nach seinem Sieg gegen Alejandro Tabilo bei den US Open
Fotocredit: Imago
Insgesamt 9:25 Stunden hatte der topgesetzte Hamburger in den ersten beiden Partien bereits auf dem Platz verbracht.
Allerdings war dem Nachtschwärmer Zverev in seiner Drittrundenpartie gegen den Chilenen Alejandro Tabilo keine Erschöpfung anzusehen. Im Gegenteil, der amtierende French-Open-Champion hatte es eilig.
Nach 2:25 Stunden verwandelte er den zweiten Matchball zu einem letztlich souveränen 6:2, 7:6 (7:2), 6:2-Sieg. Der 29-Jährige schwang sich damit zum einzigen Spieler auf, der es in dieser Saison in alle vier Major-Achtelfinals geschafft hat - auch wenn ihn seine Leistung zwischendurch unzufrieden stimmte.
"Ich bin zufrieden, dass mein Level langsam in die richtige Richtung geht. Ich glaube aber, dass ich immer noch besser spielen kann", bilanzierte Zverev.
Spaziergang ins Finale? Zverev winkt ab
Am Montag geht es für den Olympiasieger nun gegen Luciano Darderi weiter. Das Duell mit dem Weltranglisten-22. aus Italien soll jedoch nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zu seinem zweiten Grand-Slam-Titel sein.
Immerhin bietet sich für Zverev in den kommenden Tagen eine große Chance, denn die Tür zu seinem dritten Grand-Slam-Endspiel in Folge ist inzwischen weit offen.
Am Samstag verabschiedeten sich sowohl US-Hoffnungsträger Taylor Fritz als auch Paris-Finalist Flavio Cobolli. In Zverevs Hälfte des Turnierbaums ist damit schon vor dem Achtelfinale kein weiterer Top-Ten-Spieler mehr zu finden.
Zverev will von einem möglichen Spaziergang durchs Turnier aber nichts wissen: "Wir haben hier viele Spieler noch im Draw, die besser gespielt haben als ich in den letzten Wochen", stellt er klar. "Aber wenn ich mein Niveau noch steigere, glaube ich schon, dass ich hier auch viele Matches gewinnen kann."
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(mit SID)
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Ivanovic sieht Zverev "unter dem Radar"
Quelle: Perform
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