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US Open: Tamara Korpatsch scheitert in erster Runde an Lilli Tagger - Yannick Hanfmann kann Bann nicht brechen
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Update 01/09/2026 um 01:02 GMT+2 Uhr
Tamara Korpatsch ist bei den US Open nach einem Nervenkrimi bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Die Weltranglisten-48., die im Juli mit dem Titel in ihrer Heimatstadt Hamburg noch für Furore gesorgt hatte, unterlag Lilli Tagger (18) aus Österreich mit 0:6, 6:7 (4:7). Yannick Hanfmann unterlag Alejandro Tabilo 3:6, 2:6, 7:6 (9:7), 3:6 und wartet damit weiter auf einen Sieg bei den US Open.
Tamara Korpatsch scheitert in der ersten Runde der US Open
Fotocredit: Getty Images
Erst nach zehn verlorenen Spielen schaffte es Korpatsch beim Stand von 0:4 im zweiten Satz auf die Anzeigetafel.
Das Aufbäumen war aber vergeblich. "Der erste Satz ging viel zu schnell weg. Es hat nichts geklappt, wie ich wollte. Ich bin gestern etwas krank geworden, es war körperlich eine Quälerei", erklärte Korpatsch. Die Hamburgerin ärgerte sich vor allem über zwei vergebene Satzbälle bei gegnerischem Aufschlag: "Die werde ich nie vergessen."
"Es fühlt sich gut an, es ist immer etwas Besonderes, die deutsche Nummer eins zu sein", hatte Korpatsch im Vorfeld der Partie gesagt. Gegen Tagger fand sie allerdings überhaupt nicht ins Match, gegen Ende des ersten Satzes wirkte sie auch körperlich teilweise nicht auf der Höhe.
Im zweiten Durchgang kämpfte sich Korpatsch aus ihrem Loch heraus und führte plötzlich mit 5:4, doch letztlich hatte Tagger den längeren Atem. So wartet nun auf die Österreicherin ein mögliches Duell mit der Vorjahresfinalistin Amanda Anisimova aus den USA.
Nach unterhaltsamen 1:56 Stunden verwandelte Tagger, die mit ihrer einhändigen Rückhand und soliden Grundschlägen lange Zeit eine starke Partie zeigte, ihren ersten Matchball. Korpatsch hingegen verpasste vor den Augen von Bundestrainer Torben Beltz den zweiten Zweitrundeneinzug in Flushing Meadows nach 2023.
In ihrer Heimatstadt Hamburg hatte die Deutsche Ende Juli ihren zweiten Turniersieg auf der Tour gefeiert. Eva Lys, Tatjana Maria und Ella Seidel schlagen in New York allesamt erst am Dienstag auf.
Hanfmann kämpft und schafft kein Happy End
Yannick Hanfmann findet bei den US Open einfach kein Mittel: Der erfahrene Davis-Cup-Spieler (34) schaffte es beim Grand Slam in New York auch im vierten Anlauf nicht in die zweite Runde. Gegen Alejandro Tabilo kämpfte er tapfer, war aber letztlich unterlegen.
Der Karlsruher setzte zudem eine weitere bittere Negativserie fort. Er hat nun alle 15 Matches gegen Top-50-Spieler auf Grand-Slam-Level verloren. Dabei ist Hanfmann als Weltranglisten-54. derzeit selbst in der Nähe dieses Bereichs.
Tabilo - der Nummer 28 im ATP-Ranking - hatte er zur Freude der chilenischen Fans auf dem stimmungsvollen Court 6 der Anlage in Flushing Meadows nur zeitweise etwas entgegenzusetzen. Auch Hanfmann wurde immer wieder lautstark unterstützt.
Die anderen deutschen Männer greifen in New York erst am Dienstag ins Geschehen ein. Jan-Lennard Struff und Daniel Altmaier wollen es dann besser machen, auf den topgesetzten Alexander Zverev wartet gegen Lorenzo Sonego aus Italien eine Pflichtaufgabe auf der Jagd nach dem zweiten Grand-Slam-Titel.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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