Eurosport
Vater von Novak Djokovic attackiert Medien erneut: "Sie können nicht zugeben, dass er der Beste ist"
Von
Publiziert 23/11/2023 um 08:04 GMT+1 Uhr
Novak Djokovic gelang mit seinem siebten Titel bei den ATP Finals ein weiterer Rekord. Für Vater Srdjan Djokovic werden die Erfolge von vielen Medien jedoch nicht angemessen gewürdigt. Den Kritikern seines Sohnes warf der 62-Jährige sogar mangelnden Respekt vor. "Seit 15 Jahren ist er in allen möglichen Kategorien der Beste der Welt. Und das ärgert sie natürlich", wird er bei "Sportal" zitiert.
Novak Djokovic (l.) und sein Vater Srdjan
Fotocredit: Getty Images
"Sie können nicht zugeben, dass er der Beste der Welt ist", ergänzte Papa Djokovic. Als Beispiel nannte er den Rekord um die meisten Wochen an der Spitze der Weltrangliste: "Federer war der erste mit 310 Wochen, und als Novak ihn erreichte, sagten sie, dass Steffi Graf 370 Wochen oder so (377 Wochen, Anm. d. Red.) hatte, also schaffte er das auch."
Dann hätte man in der Presse "jemanden aus der Vor-Open-Ära erfunden, der 500 Wochen an der Spitze steht", so der Vater des Serben: "Willst du, dass es diese 500 Wochen sind? Nun, das wird es sein."
Um wen es sich dabei handeln soll, sagte Djokovic Senior aber nicht. Aktuell steht der 36-Jährige bei 400 Wochen als Weltranglistenerster.
Als Djokovic mit dem Tennis anfing, seien sie allein gewesen, "ohne Verein, ohne Stadt, ohne Land, ohne jemanden. Ich hatte nicht das Geld, um den Trainer zu bezahlen, der ihn begleitet."
Papa Djokovic kritisiert Medien
Daher habe er sich selbst um seinen Sohn gekümmert und ihm den Glauben eingetrichtert, der Beste werden zu können: "Lange Zeit glaubten weder meine Frau noch er, was ich glaubte. Denn ich ließ ihn nie sagen, dass er der Zehnte, 20., Zweite, Fünfte oder 17. sein würde. Nein, nur die Nummer eins."
Dies habe sich "irgendwie in sein Wesen eingraviert, der Kern und die Existenz als Tennisspieler", erklärte Papa Djokovic in dem Interview weiter. Zu den aus seiner Sicht besonders kritischen Medien meinte der 62-Jährige zudem noch: "Sollen sie ihm das weiter übel nehmen. (...) Er ist erfolgreich, der Erfolgreichste, der Beste der Welt."
Das könnte Dich auch interessieren: Djokovic nennt nächste "Big Three" - Zverev nicht dabei
/origin-imgresizer.eurosport.com/2023/11/23/3830315-77839228-2560-1440.jpg)
Australien-Doppel macht Halbfinal-Einzug im Davis Cup perfekt
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung